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WM: Viertelfinal-Quali ist fix Dominante Schweizer mühen sich zum Pflichtsieg gegen Briten

  • Eine zuweilen verkrampfte Nati gewinnt auch ihr fünftes Spiel an der Heim-WM in Zürich.
  • Dank des 4:1-Erfolgs ist der Schweiz der Viertelfinal-Einzug bereits vor den letzten zwei Vorrundenpartien nicht mehr zu nehmen.
  • Nach einem Ruhetag am Freitag wartet am Samstag um 16:20 Uhr mit Ungarn ein weiterer Underdog auf das Cadieux-Team.

Beim Stand von 3:1 spedierte Damien Riat die Scheibe aus dem eigenen Drittel über das Plexiglas. Die Folge: eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung. Weil zu diesem Zeitpunkt bereits Nino Niederreiter in der Kühlbox sass, öffnete sich für Grossbritannien plötzlich die Tür, um ins Spiel zurückzukommen.

Wichtiges Boxplay schadlos überstanden

Der Aufsteiger wusste aber nicht viel mit dieser Chance anzufangen und brachte in doppelter Überzahl wenig bis nichts zustande. Die Nati überstand diese heikle Phase schadlos und fand bei 5-gegen-5 wieder besser ins Spiel.

Weil Mat Robson im Tor der Briten aber einen starken Abend erwischte, dauerte es bis zur 53. Minute, ehe Nino Niederreiter per Abstauber das 4:1 erzielte und die Partie mit seinem zweiten Treffer endgültig entschied.

Kurz zuvor war ein vermeintliches Tor von Timo Meier nach Videostudium aberkannt worden, weil der Schuss des Devils-Stürmers nicht im, sondern nur am Gehäuse landete.

Berras Fauxpas bleibt ohne Folgen

Niederreiters 4:1 war zwar der letzte reguläre Treffer, die Scheibe fand danach jedoch noch einmal den Weg ins Tor – und zwar kurios. Reto Berra, der nach seiner krankheitsbedingten Absenz zu Beginn der WM erstmals zum Einsatz kam, misslang eine vermeintlich einfache Puckannahme mit seinem Stock komplett.

Das Arbeitsgerät fiel dem Routinier aus der Hand, während die Scheibe ins Tor kullerte. Kurz darauf konnte Berra aber aufatmen. Seinem Fauxpas war ein Abseits vorausgegangen, der zweite Treffer von Grossbritannien zählte nicht.

Leichtigkeit fehlt für einmal

Das Schussverhältnis von 41:13 untermauert die Dominanz der Schweiz. Dennoch fehlte dem Team von Coach Jan Cadieux die spielerische Leichtigkeit aus den bisherigen WM-Partien. Dies, obschon die Nati früh in Führung gegangen war. Niederreiter verwertete einen Laserpass von Roman Josi in der 6. Minute eiskalt.

Die Schweiz blieb im Anschluss zwar spielbestimmend, war dabei aber oftmals nicht zwingend genug. Dennoch baute der Gastgeber seine Führung im Mitteldrittel dank Treffern von Nico Hischier (22.) und Simon Knak (29.) auf 3:0 aus. Grossbritannien gelang in der 35. Minute nach einem Konter das 1:3-Anschlusstor durch Josh Waller.

So geht's weiter

Mit fünf Siegen aus fünf Partien und dem Punktemaximum steht die Schweiz bereits vor den abschliessenden beiden Vorrundenpartien im Viertelfinal. Am Freitag geniesst das Heimteam einen spielfreien Tag, ehe am Samstag um 16:20 Uhr das Duell mit Ungarn ansteht.

Den Abschluss der Gruppenphase bestreitet die Nati dann am Dienstagabend gegen das bisher ebenfalls makellose Finnland.

Eishockey-WM 2026

SRF zwei, Sportlive, 21.05.2026, 20:00 Uhr

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