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Legende: Video Rahmen: «Es gab nie Kontakt mit Basel» abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.06.2019.
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Am Tag nach Barrage-Pleite Aarau-Trainer Rahmen: «Es gab nie Kontakt mit Basel»

Patrick Rahmen über ein schwieriges Aufwachen, die Verarbeitung der Barrage-Blamage – und über seine Zukunft.

Geschlafen habe er zwar, aber «das Aufwachen war schwierig». Der Kater war Aarau-Trainer Patrick Rahmen anzumerken. Ein Kater, den sich ein Tag zuvor noch niemand vorzustellen gewagt hätte. Rahmens Team hatte es am Sonntagabend im Brügglifeld nicht fertiggebracht, eine 4:0-Führung aus dem Barrage-Hinspiel zu verwalten. So bleibt dem FC Aarau der in weiten Kreisen bereits sicher geglaubte Aufstieg verwehrt.

Legende: Video «Leider konnten wir die Leibchen nicht verteilen» abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.06.2019.

Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen

«Es ist eine gewisse Leere da», beschreibt der 50-Jährige seine Gefühle. Es sei klar, dass man enttäuscht sei, aber «wenn du zuhause im Penaltyschiessen verlierst, das ist schon sehr hart». Er lasse nicht gelten, dass seine Mannschaft das Spiel auf die leichte Schulter genommen hätte.

Wir blieben zusammen in der Garderobe und im Sponsorenraum, wo wir einander Trost gespendet haben.
Autor: Patrick Rahmen

Wie verarbeitet man eine solche Niederlage direkt nach dem Spiel? Rahmen beschreibt:

  • «Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Jeder ist enttäuscht.»
  • «Wir blieben zusammen in der Garderobe und im Sponsorenraum, wo wir einander Trost gespendet haben
Legende: Video Aarau nach der Barrage-Enttäuschung abspielen. Laufzeit 02:49 Minuten.
Aus sportaktuell vom 03.06.2019.

Kein Wechsel zum FC Basel

Zu den Spekulationen einer Rückkehr zu seinem Jugendverein, zurück in die Heimat, hat Rahmen eine glasklare Antwort: «Es gab nie Kontakt zwischen mir und dem FC Basel.»

Die (zumindest nahe) Zukunft von Patrick Rahmen scheint somit aufgegleist: Das Ziel, das er sich am Spielfeldrand im Brügglifeld setzen wird, ist wieder ganz das Alte. Oder fast, denn: «Wir wollen einen besseren Start erwischen.» Und damit den direkten Aufstieg. Die Vorbereitung dazu will Rahmen schnellstmöglich anpacken – sobald der Kater auskuriert ist.

Sendebezug: SRFzwei, sportaktuell, 02.06.2019, 19:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Egon Egici  (egiciegon)
    Tolle Saison des FCA, ABER:

    Das Barrage-Rückspiel hat man dilettantisch verspielt. Öffentliche Planung der Aufstiegsfeier, Diskussion von neuen Transferplänen (geht Tasar jetzt, da der FCA Superleague spielt, doch nicht zu Servette), etc. Auf all das hätte man zwingend verzichten müssen. Das kriegen die Spieler ja alles mit und es setzt sich im Hinterkopf fest: wir sind schon aufgestiegen. Und genau so haben sie dann anfangs auch gespielt.

    Den Auftsieg hätte man auch spontan feiern können.
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  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    Früher "die Unabsteigbaren" – heute "die Unaufsteigbaren"? Egal in welcher Richtung: Die "Barrage" scheint für die Aarauer wortwörtlich ein fast unüberwindbarer "Staudamm" zu sein.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Schaut man sich Aaraus Tabellenplatz bei der vergangenen Winterpause an, so muss man dem Team sicher gratulieren. War alles in allem eine grossartige Leistung und eine Supersaison, auch wenn das I-Tüpfelchen natürlich fehlt. Ich persönlich sehe das als Vorteil, denn lieber eine starke, finanziell solide, B-Mannschaft als ein überteuertes A-Gewurstel, das jede Saison am Abstiegsstrich herumtümpelt.
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