Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Challenge-League-Spitzenkampf GC verliert trotz Traumstart und Überzahl

Lausanne kassiert nach wenigen Sekunden das erste Tor und spielt über 30 Minuten zu zehnt, schlägt GC aber trotzdem.

Lausannes Aldin Turkes (l.) beim Torjubel.
Legende: Matchwinner Lausannes Aldin Turkes (l.) beim Torjubel. Keystone

47 Sekunden waren gespielt, als der Ball im Letzigrund bereits im Gästetor zappelte. Ausgerechnet der bei GC gross gewordene Lausanner Noah Loosli hatte den Ball im Mittelfeld leichtfertig vertändelt. Den schnellen GC-Konter schloss Euclides Cabral ab.

Turkes trifft doppelt

8 Minuten später stellte Aldin Turkes mit dem 1:1 klar, dass Leader Lausanne keineswegs gewillt war, GC in der Tabelle nach Punkten gleichziehen zu lassen. Eine Viertelstunde vor Schluss avancierte Turkes sogar zum Matchwinner. Nach perfekter Ballannahme mit der Brust versenkte er den Ball an zwei GC-Verteidigern vorbei zum 2:1-Endstand.

Dabei hatten die Hausherren zu diesem Zeitpunkt die Vorteile auf ihrer Seite. 10 Minuten zuvor war Lausannes Elton Monteiro nach überhartem Einsteigen mit Gelb-Rot vom Platz geflogen.

Lausanne enteilt

Lausanne hat dank diesem Sieg neu 6 Punkte Vorsprung auf GC – und Turkes führt die Torschützenliste der Challenge League mit nunmehr 16 Toren noch deutlicher an als zuvor. GC musste erstmals seit dem 23. September wieder als Verlierer vom Feld.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ramon Frey  (Ramon Frey)
    Wäre doch schön wenn Lausanne anstatt GC wieder aufsteigt. Sie haben ohnehin vielmehr Charakter als GC. Vielleicht transformieren sich die Hoppers dann auch wieder in einen bescheidenen, hart arbeitenden Klub der die urspeünglichen Werte des Fussballs lebt.
    Nur ein Traum?
    Wer weiss...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Ramon Frey: Was sind für Sie die ursprünglichen Werte des Fussballs? Und welche Schweizer Klubs leben Ihrer Meinung nach diesen Werten? Meiner Meinung nach ist GC nach dem Abstieg schon ziemlich bescheiden geworden, und man versucht sich den Wiederaufstieg nicht mit Geld (etwa viele teure Spieler) zu erkaufen. Ich denke jedenfalls nicht, dass etwa Lausanne bescheidener ist als GC.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
    Dass Lausanne 6 Punkte Vorsprung auf GC hat, ist keine völlig neue Situation. Dass hatten wir in dieser Saison auch schon. Aber auch Lausanne verliert immer mal wieder einen Match, wie etwa am letzten Wochenende gegen Vaduz. Und dann ist dieser Vorsprung schnell wieder kleiner. Daher ist die Abschnittüberschrift "Lausanne enteilt" etwas zu relativieren. Ich denke mal, der Kampf um die beiden ersten Plätze der Challenge League ist noch nicht entschieden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Hüppin, wenn man die Entwicklung der Meisterschaft bzw. die Spiele Runde für Runde beobachtet, ist Lausanne der klare Favorit auf den Direktaufstieg. Die Niederlage gegen Vaduz ist dem "Lauf" zuzuschreiben, den Vaduz im Moment hat. Dieser könnte übrigens dazu führen, dass GC auch um den Barrage-Platz bangen muss. Vaduz rollt das Feld nämlich von hinten auf und wird am Sonntagabend wohl nur noch 4 Punkte hinter GC liegen. Natürlich ist rechnerisch noch nichts entschieden, aber ….
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Josef Graf: Die gegenwärtige Tabellenlage und die von Ihnen aufgeführte Entwicklung der Meisterschaft sind das Eine. Aber in der Winterpause ist bekanntlich auch Zeit für Transfers. Es besteht die Möglichkeit, dass die eine oder andere Mannschaft danach ein etwas anderes Gesicht hat, vielleicht auch GC. Und wer weiss, wie lange der Lauf von Vaduz so anhält. Also in Stein gemeisselt ist noch gar nichts, weder dass Lausanne direkt aufsteigt, noch dass GC die Barrage erreicht usw.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen