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Becherwurf mit Folgen für Winterthur?
Aus Sport-Clip vom 12.03.2022.
abspielen. Laufzeit 43 Sekunden.
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Nach dem 2:4 in Winterthur FC Aarau legt Protest ein

Wegen Tätlichkeit an Unparteiischem: Der Challenge-League-Leader Aarau will die Wertung des Spitzenspiels in der Eulachstadt nicht akzeptieren.

Gemäss Medienberichten fordern die Aarauer nach dem 2:4 eine Beurteilung der Disziplinarbehörden. Der Grund: Ein Schiedsrichterassistent sei während der Partie im Stadion Schützenwiese von einem Becher getroffen worden. Im für den FC Winterthur schlimmsten Fall gibt es eine Forfait-Niederlage.

Die fragliche Szene spielte sich unmittelbar nach dem 3:2 der Platzherren in der 88. Minute ab. Von den Tribünen flogen Becher auf das Spielfeld – einer davon traf Schiedsrichterassistent Pascal Hirzel an der Stirn. Er musste wegen einer blutenden Wunde verarztet werden, konnte aber für die verbleibenden Minuten weitermachen.

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Die Tore beim Duell Winterthur gegen Aarau
Aus Sport-Clip vom 12.03.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 51 Sekunden.

Chancen auf Forfait-Sieg für den FCA intakt

Kurz nach der Aktion forderte Aaraus Trainer Stephan Keller den Abbruch der Partie. Die Chancen, dass der Leader am Grünen Tisch noch zu drei Punkten kommt, scheinen intakt, sofern der Protest regelkonform eingereicht wurde.

Die Verletzung eines Schiedsrichters durch einen von einem Zuschauer geworfenen Gegenstand führt gemäss Wettspielreglement zu einer Forfait-Niederlage.

SRF zwei, Sportflash, 11.03.2022 23:05 Uhr;

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105 Kommentare

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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Nur schlechte Verlierer legen Protest ein!!
  • Kommentar von Beni Sam  (Benji¡)
    Wenn die Regel als lächerlich bezeichnet wird, warum wird diese dann nicht einfach abgeschaft? Für welche Situation gibt's dann diese Regel?
    Klar ist es hart, wenn der Club für Verhalten der Fans bestraft wird aber so ist der Fussball.
    Schlussendlich soll die Liga entscheiden.
  • Kommentar von Beni Sam  (Benji¡)
    Aus neutraler Sicht wäre Forfait-Niederlage für Winterthur sicher bitter, aber relativ logisch. Ich vermute es gibt einen Kompromiss in Form eines Punkteabzug, wie wir das in der SL schon oft gesehen haben.
    Wenn ein Unparteiischer zu Schaden kommt gibts keine Ausreden in meinen Augen. Auch wenn keine Absicht, dann ist es eben Fahrlässige Körperverletzung.
    Wenn so Aktionen nicht hart sanktioniert werden, dann passieren künftig noch mehr solcher unsportlichkeiten und das wäre blöd für alle...