Zum Inhalt springen

Header

Video
Djuricin übernimmt bei GC bis Ende Saison
Aus sportaktuell vom 10.02.2020.
abspielen
Inhalt

Nachfolger für Forte gefunden Djuricin wird neuer GC-Trainer

Der 45-jährige Österreicher Goran Djuricin unterschrieb beim strauchelnden Rekordmeister bis Ende Saison. Mindestziel: die Barrage.

Goran Djuricin wird ab sofort neuer Cheftrainer beim Grasshopper Club Zürich. Dies gaben die Zürcher am Montag bekannt. Der 45-jährige Österreicher war bis Ende 2019 bei Blau-Weiss Linz tätig, dort war der Vertrag «aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten des Klubs» aufgelöst worden. Zuvor hatte Djuricin Rapid Wien trainiert – damals unter Sportchef Fredy Bickel, der heute GC-Geschäftsführer ist.

Mindestziel: Barrage

«Wir sind sehr glücklich, mit Goran Djuricin einen Cheftrainer verpflichten zu können, der sich immer loyal in den Dienst seiner Vereine gestellt hat, fachliches Know-How, soziale Kompetenzen sowie positive Emotionen mitbringt und auf die Chance brennt, auch im Ausland ein Ausrufezeichen zu setzen», lässt sich Bickel im Communiqué zitieren. Aus den Ambitionen macht er keinen Hehl: Der Barrageplatz soll es Ende Saison im Minimum sein.

Video
Bickel: «Wollen mindestens in die Barrage kommen»
Aus Sport-Clip vom 10.02.2020.
abspielen

Es gibt indes einige Widrigkeiten zu meistern. Die Suche nach Investoren läuft auf Hochtouren, etliche Vertragssituationen im Team sind für nächste Saison noch ungeklärt.

Sein Sohn stürmte für GC

Neo-Trainer Djuricin, der bereits am Montag das Mannschaftstraining übernahm, kennt den Zürcher Klub auch auf persönlicher Basis: Sein Sohn Marco ging bis Ende vergangener Saison für GC auf Torjagd. Zudem absolvierte er im Vorjahr einen Trainer-Stage auf dem Campus. Er soll den Rekordmeister, der in der Challenge League aktuell nur auf Rang 3 liegt, aus der Krise führen.

Am Samstag war Uli Forte entlassen worden. GC hatte am Freitag gegen Aufsteiger Lausanne-Ouchy eine empfindliche 1:4-Niederlage kassiert und ist seit vier Meisterschaftsspielen ohne Sieg.

Video
Bickel: «Ging ziemlich heftig zu»
Aus Sport-Clip vom 10.02.2020.
abspielen

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 8.2.2020, 22:30 Uhr

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    GC hat offenbar seine Zielsetzung revidiert. Im Juni 2019 hiess es noch, das Ziel sei nicht die sofortige Rückkehr in die Super League, sondern eine Konsolidierung in der Challenge League. Für diese - gemeint vor allem finanzielle - Konsolidierung wäre der Barrage-Platz nicht nötig. Wenn nun aber sogar das Ziel "mindestens" die Barrage ist, geht es eben jetzt doch um den Aufstieg.
  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Auf- oder Abstieg, das ist hier die Frage...
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Kein Aufstieg von GC, aber Abstieg von Neuchâtel Xamax. So wird nächste Saison wird die Challenge League sehr attraktiv sein.
  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    Herr Messner. Ich bin auch froh,dass beide nicht mehr bei Rapid sind. Rapid ist eine Religion. Das muss man im Herzen tragen und leben sowie lieben. Das kann nicht jeder. Ich denke aber,das die beiden Herren Erfolg haben bei GC.