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Jehle definiert die Erfolgsfaktoren für den Aufstieg
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SRF-Experte zum Vaduz-Aufstieg Jehle: «Die Strukturen für die Super League sind vorhanden»

Drei Jahre nach dem Gang in die Challenge League ist Vaduz zurück im Oberhaus. SRF-Experte Peter Jehle schätzt den Aufstieg ein.

Mit einem Gesamtskore von 5:4 bezwang der FC Vaduz in der Barrage den FC Thun und kehrt nach einer dreijährigen Absenz in die Super League zurück. SRF-Experte Peter Jehle absolvierte von 2009 bis 2018 mehr als 200 Spiele für die Liechtensteiner. Am Tag nach dem Aufstieg analysiert er den Erfolg.

«Meine Gefühle sind sehr positiv», eröffnet der Geschäftsführer des Liechtensteiner Fussballverbands seine Einschätzung: «Der FC Vaduz steigt zum dritten Mal in die Super League auf, was absolut bemerkenswert ist. Ich freue mich für den ganzen Verein und wünsche ihm viel Glück in der kommenden Saison.»

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Die Gefühlslage bei Jehle nach dem Coup
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Gleichzeitig bedauert der 38-Jährige den Abstieg der Berner Oberländer: «Für den sympathischen FC Thun tut es mir leid, dass er den Gang ins Unterhaus antreten muss.»

Als entscheidend für den Erfolg von Vaduz definiert Jehle drei Hauptgründe:

  • Kompetente Führung: «Die Führung rund um Sportchef Franz Burgmeier und Trainer Mario Frick überzeugte. Ihnen beiden ist es gelungen, ein qualitatives und mentalitätsstarkes Team zusammenzustellen.»
  • Corona: «Die Liechtensteiner haben die coronabedingte Pause optimal genutzt und die Weichen sehr früh gestellt. So gab der Klub dem Team Sicherheit.»
  • Timing: «Vaduz ist auf den Punkt parat gewesen. Die Mannschaft ist während der Barrage zu Höchstform aufgelaufen, während Thun genau in diesen wichtigen Spielen nicht das Optimum abrufen konnte.»
Vaduz-Trainer Mario Frick.
Legende: Grosser Anteil am Erfolg Vaduz-Trainer Mario Frick. Freshfocus

Den Blick auf die nächste Saison geworfen, zeigt sich Jehle sehr positiv: «Es braucht gar nicht so viel. Die Strukturen in Vaduz sind vorhanden, um in der Super League Fuss fassen zu können.»

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Jehle blickt auf die kommende Saison
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Weiter schätzt der Liechtensteiner die Euphorie als wichtigen Faktor ein: «Die erste Saison ist meistens die einfachste, weil die Spieler bis in die Haarspitzen motiviert sind. Ich glaube, dass Vaduz noch punktuelle Veränderungen am Kader vornehmen wird und so in der Super League eine positive Rolle spielen kann.»

Radio SRF 3, Abendbulletin, 10.8.20, 20:03 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Eveline Ruegsegger  (Eveline Rosemarie)
    Die werden im ersten Jahr wider absteigen den mit einem Budget von nur 5Milionen überlebt man nicht den Vaduz hat schulden und kein Geld Die Infrastruktur sei gut aber sie suchen verzweifelt einen zweiten Hauptsponsor das Kader ist zu schwach Bei Thun bleibt der Investor Ich habe gehört das Vaduz keine neue Spieler kaufen kein Geld zu Teuer. Bei Gc haben sie schon wieder einen Leistungsträger gefeuert Salatic
  • Kommentar von Hans H. Hirt  (AndromedaAxiomis)
    Ich verstehe den Sinn nicht. Laut Reglement kann Vaduz ja nicht mal Schweizer Meister werden. Warum lässt man Sie überhaupt mitspielen? Ich würde da lieber ein Schweizer Team an der Stelle sehen.