Acht Monate ist es her, seit Chelsea im Final der Klub-WM Paris St-Germain überraschend mit 3:0 deklassierte. Nun bietet sich dem Titelverteidiger in der Champions League die Chance auf Revanche.
Wie schon im Vorjahr mussten die Franzosen den Umweg über die Playoffs gehen, der amtierende Conference-League-Sieger Chelsea hingegen zog als Sechster der Ligaphase direkt in die Achtelfinals ein.
Dembélé ist zurück
Dennoch spricht zumindest im Hinspiel einiges für die Pariser. Das Team von Luis Enrique musste am Freitag zwar eine überraschende und seltene Heimniederlage hinnehmen. Beim 1:3 gegen Monaco mit den Schweizern Philipp Köhn und Denis Zakaria gab aber Hoffnungsträger Ousmane Dembélé nach überstandener Wadenverletzung sein Comeback.
Sie sind es, die es mir ermöglichen, meine Spielidee umzusetzen.
Ein weiterer Aspekt, der für den französischen Meister spricht, ist die Auswärtsschwäche der Engländer. Fernab der Insel konnten die «Blues» in dieser Champions-League-Kampagne erst einmal gewinnen.
Fragezeichen bei Ruiz und Neves
Weiterhin nicht komplett agieren kann das PSG-Mittelfeldtrio Vitinha – Fabian Ruiz – João Neves, von dem Luis Enrique schwärmt: «Sie sind es, die es mir ermöglichen, meine Spielidee umzusetzen», die auf Ballbesitz und Angriff ausgerichtet ist.
Ruiz fällt mit einer mühseligen Knieverletzung aus, die länger dauert als ursprünglich angenommen. Neves fehlte den Franzosen über die gesamte Saison hinweg immer wieder wegen diverser Gebrechen, kehrte diese Woche aber in den Trainingsbetrieb zurück.
So besteht die Hoffnung, dass das Trio für das Rückspiel am nächsten Dienstag erstmals seit über 2 Monaten wieder vereint auftreten kann.