- Real Madrid gewinnt das Rückspiel bei Manchester City 2:1 und zieht in die CL-Viertelfinals ein.
- Paris Saint-Germain schlägt Chelsea auswärts 3:0 und ist mit dem Gesamtskore von 8:2 weiter.
- Sporting Lissabon (5:0 n.V. gegen Bodö/Glimt) macht den Viertelfinal gegen Arsenal (2:0 gegen Leverkusen) perfekt.
Das Rückspiel zwischen Manchester City und Real Madrid hat reichlich Spektakel geboten. Und dies, obwohl die Partie nach 22 Minuten eigentlich schon entschieden schien. Vinicius traf zunächst nur den Pfosten und in der gleichen – für die Hausherren fatalen – Szene den ausgefahrenen Arm von City-Captain Bernardo Silva.
Schiedsrichter Clément Turpin entschied zunächst auf Offside, kam nach Intervention des VAR aber darauf zurück. Das Verdikt für das Team von Pep Guardiola hatte es in sich: Silva musste mit Rot vom Platz und es gab Penalty. Vinicius, der im Hinspiel (3:0 für Real) noch an Gianluigi Donnarumma gescheitert war, versenkte souverän zum 1:0 für die Madrilenen.
City über 70 Minuten in Unterzahl
Die Aufgabe für die «Citizens» schien nun unüberwindbar. Doch das dezimierte Heim-Team gab nicht auf. Erling Haaland brachte mit dem 1:1 vor der Pause die Hoffnungen zurück. Der Norweger zwang Andriy Lunin, den Stellvertreter des in der Pause verletzt ausgewechselten Thibaut Courtois, zu zwei Paraden (50./54.), ehe er kurz danach ausgewechselt wurde. Der Ukrainer musste gar per Kopf an der Strafraumgrenze retten. Jeremy Doku und Rayan Ait-Nouri konnten Lunin zwar noch bezwingen, sie standen dabei aber im Offside.
Gleiches galt auch für Vinicius, dessen Treffer in der Nachspielzeit aberkannt wurde. Praktisch mit dem Schlusspfiff (93.) bezwang der Brasilianer Donnarumma dann doch noch ein zweites Mal.
Die Guardiola-Elf dürfte im Nachhinein vor allem den vergebenen Chancen in der Startviertelstunde nachtrauern. Wie im Vorjahr blieb das Spitzen-Team aus der Premier League im Achtelfinal an Real Madrid hängen. Real trifft im Viertelfinal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf Bayern München. Der deutsche Rekordmeister steigt am Mittwoch zuhause mit einem 6:1-Vorsprung ins Rückspiel gegen Atalanta.
PSG sorgt früh für klare Verhältnisse
Bereits nach einer Stunde verliessen viele Chelsea-Fans die Stamford Bridge. Joker Senny Mayulu hatte soeben das 3:0 für Paris Saint-Germain erzielt. Eigentlich waren die letzten Hoffnungen der «Blues» schon nach einer Viertelstunde entschwunden.
Titelverteidiger PSG machte in London dort weiter, wo er am letzten Mittwoch im Prinzenpark-Stadion aufgehört hatte. Nach dem Schlussfurioso in Paris, das in einem 5:2 mündete, legte das Starensemble auch im Rückspiel forsch los.
- 6. Minute – 0:1 PSG: Goalie Matvey Safonovs Auskick landet hinter den Chelsea-Abwehrreihen. Mamadou Sarr unterläuft den Ball als hinterster Mann. Khvicha Kvaratskhelia lässt sich nicht zweimal bitten und trifft lässig zur Führung.
- 14. Minute – 0:2 PSG: Bradley Barcola lässt den Ball an der Strafraumgrenze abtropfen und trifft dann sehenswert ins Eck. Die Pariser Machtdemonstration in der Neuauflage des Finals der letzten Klub-WM ist perfekt.
Paris Saint-Germain trifft in der Runde der letzten Acht auf den Gewinner des Duells Liverpool gegen Galatasaray (Hinspiel: 0:1). Die Viertelfinals finden am 7./8. und 14./15. April statt.