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Im Final wartet Arsenal Budapest calling: PSG hält die Bayern in Schach

  • Paris St-Germain steht nach einem 1:1 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Bayern München im Final (Hinspiel 5:4).
  • Die Partie kommt nicht an das Spektakel von vergangener Woche in Paris heran; Der Treffer der Franzosen fällt früh, derjenige der Bayern spät.
  • Im Final am 30. Mai in Budapest trifft Titelverteidiger PSG auf Arsenal.

Ein wildes Spektakel wie beim 5:4 vor 8 Tagen war das Halbfinal-Rückspiel zwischen den Bayern und PSG nicht. Ein offensiver Schlagabtausch auf Weltklasse-Niveau aber allemal. Und ein nervenaufreibender obendrein. Bereits nach 3 Minuten war klar: Wollen die Bayern in den Final, benötigen sie zwei Tore, um wenigstens die Verlängerung zu erzwingen. Entsprechend rissen die Münchner das Spieldiktat an sich.

Das Heimteam traf dann auch – allerdings erst in der 94. Minute. Der zuvor wenig auffällige Harry Kane schlenzte den Ball unhaltbar unter die Latte. Und hatte Sekunden später dennoch Tränen der Enttäuschung in den Augen. Ein zweites Tor, welches die Bayern in die Verlängerung gerettet hätte, fiel nicht mehr.

Irgendein Bein steht immer dazwischen

Kane hatte am Mittwochabend einen schweren Stand. Die Bayern kreierten zwar Chancen, bissen sich an den solidarisch verteidigenden Franzosen aber Mal für Mal die Zähne aus. Die umtriebigen Michael Olise und Luis Diaz feuerten aus allen Lagen auf den Kasten von Matvey Safonov, blieben im Abschluss aber ebenso glücklos wie Jamal Musiala auf der Zehnerposition.

Während die Bayern für die offensive Musik sorgten, konzentrierte sich PSG nach der frühen Führung vornehmlich auf Konter und Standards. Fabian Ruiz und Khvicha Kvaratskhelia hatten mit einem Doppelpass die gesamte Bayern-Abwehr ausgehebelt. Der völlig freistehende Ousmane Dembélé (3.) zimmerte die flache Hereingabe unter die Latte.

Ärgern werden sich die Bayern über zwei Szenen kurz vor und kurz nach der 30. Minute. Der bereits verwarnte Nuno Mendes hätte in der 29. wohl Gelb-Rot sehen müssen, Schiedsrichter Joao Pinheiro entschied wegen eines vermeintlichen Handspiels von Konrad Laimer aber auf Freistoss PSG. Zwei Minuten später reklamierten die Bayern einen Penalty. Die Pfeife des brasilianischen Spielleiters blieb aber zurecht stumm.

So geht's weiter

In Budapest kommt es am 30. Mai damit zum Final zwischen PSG und Arsenal. Diese Affiche hat es im Endspiel um den Henkelpott noch nie gegeben. Die «Gunners» spielen nach 20 Jahren erstmals und erst zum zweiten Mal wieder um den Titel in der «Königsklasse». Für PSG ist es das dritte Endspiel in der Geschichte, das zweite hintereinander.

Resultate

SRF zwei, sportlive, 06.05.2026, 20:10 Uhr ; 

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