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Nati-Spiel vom Freitag Quali-Gegner Georgien: Helfer und Stolperstein

Dass die Schweiz gute Aussichten auf eine EM-Qualifikation hat, ist auch dem nächsten Gegner Georgien zu verdanken.

Irischer Spieler fällt
Legende: Hoffentlich nicht auch die Schweiz Nach den Dänen im September stolperten im Oktober auch die Iren über Georgien. Reuters

Zum Glück gibt es Georgien. Die Kaukasus-Kicker hielten in der EM-Qualifikation gegen Dänemark und Irland ihren Kasten rein und knöpften den Favoriten jeweils zwei Punkte ab. Deshalb liegt die Schweizer Nati nur einen Punkt hinter dem irisch-dänischen Spitzenduo und hat beste Aussichten auf eine Endrunden-Qualifikation.

Die Schweiz kann am Freitag mit einem Sieg das Punktemaximum gegen die spielerisch limitierten Georgier herausholen. Im Hinspiel hatte Vladimir Petkovics Auswahl nach Anlaufschwierigkeiten einen ungefährdeten 2:0-Sieg eingefahren.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das EM-Quali-Spiel Schweiz-Georgien in St. Gallen am Freitag ab 20:10 Uhr auf SRF zwei oder in der SRF Sport App.

Georgier hoffen auf Playoffs

Das vom Slowaken Vladimir Weiss gecoachte Georgien kann sich nicht mehr auf direktem Weg für die EM qualifizieren, nimmt im März 2020 aber an den Nations-League-Playoffs teil, wo die letzten 4 Endrunden-Plätze vergeben werden. Mittelfeldspieler Otar Kiteischwili sieht den letzten Ernstkampf seines Teams in diesem Jahr deshalb auch als Vorbereitung für die Playoffs an.

Das sollte die Nati jedoch nicht dazu verleiten, einen unkonzentrierten Gegner zu erwarten. Die Georgier bereiten sich seit Montag im schwäbischen Bad Wörishofen auf die Partie vom Freitag vor.

Auf diese georgischen Spieler gilt es in St. Gallen zu achten:

  • Torhüter Giorgi Loria: Der 33-Jährige hielt in der EM-Kampagne dreimal seinen Kasten rein, kassierte aber auch 2 Gegentore gegen Gibraltar.
  • Otar Kakabadse: Der Aussenverteidiger des FC Luzern gehört zum Stammpersonal der Nationalmannschaft.
  • Jaba Kankava: Der Captain ist (zusammen mit Vako Kasaischwili/je 10 Tore) der erfolgreichste Torschütze im aktuellen Aufgebot.
  • Bachana Arabuli: Der Stürmer ist in der Nationalmannschaft zwar nur Ergänzungsspieler, derzeit aber «heiss»: In der griechischen Liga erzielte er letztes Wochenende 2 Tore für Schlusslicht Panionios.

Die möglichen Aufstellungen

Schweiz: Sommer; Elvedi, Akanji, Rodriguez; Lichtsteiner, Zakaria, Xhaka, Benito; Fernandes, Sow; Seferovic.
Georgien: Loria; Kakabadse, Kaschia, Grigalawa, Chotscholawa; Kankawa, Kiteischwili; Charaischwili, Gwilja, Qasaischwili; Kwilitaia.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 11.11.19, 22:20 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Beim Auswärtsspiel in Georgien sorgten Schär, Embolo und Zuber mit dem 1:0 für die wichtige Führung, und Schär war dann auch noch am 2. Tor entscheidend beteiligt. Sie fehlen momentan wegen Verletzungen, wie auch Mehmedi und Shaqiri. Wegen der erfreulichen - noch unter Hitzfeld nicht in gleichem Mass vorhandenen - Dichte an Klassespielern wird man morgen trotzdem eine tolle Nati sehen, die den auswärtsschwachen Georgiern (z.B. nur 3:2-Dusel-Sieg in Gibraltar) keine Chance lassen wird.
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  • Kommentar von Dani Aeppli  (Dani Aeppli)
    Die Schweiz hätte auch ohne die Unentschieden von Georgien gegen Irland und Dänemark gute Chancen sich für die EM zu qualifizieren. Der Unterschied besteht einzig und allein darin, dass bei einem allfälligen Sieg Irlands über Dänemark die Schweiz 6 Punkte hätte holen müssen, und jetzt nur noch 4. So gesehen waren die Georgier nicht wahnsinnige Helfer. Zu Hause sollte man Georgien auch schlagen, wenn man an eine EM will. Das haben ja auch die Iren und Dänen geschafft.
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