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2:0 nach Steigerungslauf Zuber erlöst nervöse Nati

  • Die Schweiz gewinnt in Georgien mit 2:0 und startet damit erfolgreich in die EM-Qualifikation.
  • Die Tore erzielen Steven Zuber und Denis Zakaria.
  • Gegen harmlose Georgier steigert sich die Nati in der 2. Halbzeit.

Eine Halbzeit lang zeigte die Schweizer Nati in Tiflis wenig Erbauliches: kaum zusammenhängende Aktionen, viele Fehlzuspiele, eine einzige (durch einen Ablenker entstandene) Schweizer Torchance.

Eine vermeintliche Grosschance für Georgien kurz nach dem Seitenwechsel – ein allfälliger Treffer hätte wegen eines Foulpfiffs nicht gezählt – bildete den Weckruf.

Petkovics Systemwechsel

Trainer Vladimir Petkovic liess in der 2. Hälfte mit einem offensiveren System spielen. Breel Embolo agierte als zweite Spitze, die Schweizer erspielten sich ein klares Chancenplus.

Die beiden Tore fielen nach sehenswerten Kombinationen:

  • 57. Minute: Fabian Schär spielt weit auf Embolo. Der Schalker legt auf Zuber zurück, dieser schiebt überlegt ins weite Eck ein.
  • 80. Minute: Schär legt steil auf den zentral laufenden Albian Ajeti vor, der aber am georgischen Hüter Giorgi Loria scheitert. Zakaria hat keine Mühe, den Abpraller zu verwerten.

Die Nati war auch in der Schlussphase dem 3:0 deutlich näher als die Gastgeber dem Ehrentor. Georgien, die Nummer 91 der aktuellen Fifa-Weltrangliste, blieb über weite Strecken harmlos.

Lichtsteiner rechtfertigt Rückkehr

Auffälligste Schweizer Akteure waren Rückkehrer und Captain Stephan Lichtsteiner, Fabian Schär (beide setzten defensiv und offensiv Akzente) sowie Torschütze Zuber. Dagegen leistete sich Regisseur Granit Xhaka in der 1. Halbzeit etliche Fehlpässe. Gar nicht ins Spiel kam Mario Gavranovic, der nach einer Stunde Albian Ajeti Platz machen musste.

Schär sorgte in der 1. Halbzeit für eine Schrecksekunde, als er und Georgiens Jimmy Tabidse mit ihren Köpfen zusammenprallten und der Newcastle-Akteur benommen zu Boden ging. Beide konnten nach längerer Pflege das Spiel fortsetzen.

Legende: Video Schär sinkt nach Zusammenprall zu Boden abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus sportlive vom 23.03.2019.

Am Dienstag gegen Dänemark

Die Fortsetzung der Kampagne für die Schweizer folgt am Dienstag im Basler St.-Jakob-Park gegen Dänemark. Die weiteren Gegner in der EM-Qualifikationsgruppe sind Irland und Gibraltar.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.3.19, 14:30 Uhr

39 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Die Nati hat einen Arbeitssieg errungen. Sie zeigt das, was wir an der DFB Elf früher immer bewundert haben (und auch gehasst haben). Mannschaftliche Geschlossenheit, Kampfbereitschaft, Geduld, taktische Disziplin und der Wille zum Sieg. Mit diesen Tugenden gelingt auch an einem Turnier irgendwann der grosse Wurf.
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  • Kommentar von tom tudo  (tudo)
    Lichtsteiners zeit ist vorbei.
    Wir haben den jungen mbabu der ist stark und motzt nicht.
    Guter em qualistart der schweiz!
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Lichtsteiner hat ein starkes Spiel gezeigt. Mbabu ist ein Versprechen für die Zukunft, zur Zeit aber völlig ausser Form. Was klar ist, Mbabu muss schnell weg von YB. Unter Seoane hat er keine Fortschritte mehr gemacht (wie das ganze Team).
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco  (fäbufuessball)
    Sooo "klein" ist Georgien auch nicht. Es ist keine Selbstverständlichkeit IN Georgien zu gewinnen ( vielleicht für Frankreich und Belgien). Deshalb bin ich zufrieden. Dänemark wird ein anderer Gegner sein, und deshalb auch mehr mitspielen. Das wird dieser schweizer Nati auch mehr liegen. So gesehen kann man zuhause Dänemark durchaus schlagen. Die Klasse ist da, kommt die Abgezocktheit in den entscheidenden Spielen dazu, ist man einen Schritt weiter. Weiter so, der Weg scheint mir der Richtige.
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