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Andreas Herzog.
Legende: Welch eine Geschichte Andreas Herzog. Keystone
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«Seine» Österreicher besiegt Die grosse Genugtuung des Andreas Herzog

Österreichs Rekordnationalspieler feiert als Trainer von Israel ausgerechnet gegen sein Heimatland einen grossen Sieg.

So hatte sich Andreas Herzog das Wiedersehen mit seinen Landsleuten erträumt. Österreichs Rekordspieler (103 Länderspiele) konnte beim 4:2-Sieg gleich viermal jubeln. Die Tore seines Teams feierte er an der Seitenlinie mit geballter Faust. Während das ÖFB-Team 0 Punkte aufweist, kommt Israel in der EM-Quali nach 2 Spielen auf 4 Zähler.

Dabei wäre Herzog gerne ÖFB-Trainer

Herzog und das Nationalteam Österreichs verbindet eine lange Geschichte. «Kein anderer Mensch ist so oft nicht österreichischer Teamchef geworden wie er», schrieb die Zeitung Der Standard. Zuletzt 2017: Da war Herzog sicher, den Job endlich zu bekommen.

Den bekam Franco Foda. Ein Deutscher. Herzog platzte fast vor Wut. «Verarschen kann ich mich selber auch!», schimpfte er. Der Ärger sei nach 2 Tagen verraucht gewesen, behauptete Herzog im Vorfeld der Partie.

Am Sonntag war er einfach nur überglücklich. «Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft», sagte Herzog. Kollege Foda kündigte Konsequenzen an: «Ich bin verantwortlich. Wir werden Veränderungen vornehmen müssen.»

Legende: Video Die Tore bei Israel - Österreich (4:2) abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.03.2019.

5 Kommentare

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  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Österreich hat bei ihren Trainern seit 20 Jahren schon immer das falsche Händchen gehabt. Koller war mit Abstand der beste, nur hat er den Absprung verpasst, als er die beste Phase der Österreicher geprägt hatte doch als man ihm das Schweizer Team angeboten hätte machte er mit den Österreichern weiter und verlor fast nur noch. Die Chance den besten Trainer für das Österreichische Team endlich mal einzustellen haben sie wieder verpasst, und jetzt sind sie wieder eine Lachnummer im Fussball. Naja
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  • Kommentar von Stefan Trasser (chiggifan)
    Franco Foda? Nie gehört. Muss eine ganz grosse Nummer sein, dass man ihn dem Herzog vorgezogen hat. :-p
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  • Kommentar von Christian Seisenbacher (Christian Seisenbacher)
    Die Fussballwelt lacht über Österreich. Ist auch gut so. Gratulation an Andreas Herzog und Israel.
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    1. Antwort von Henri Jendly (Henri Jendly)
      Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken. Der Verband hat damals Koller rausgeschmissen (1. grosser Fehler) und dann Herzog nicht genommen. Selber schuld. Die Mannschaft zeigte gestern kein Feuer, nichts. Schade, wenn man diese Talente anschaut, wäre mehr möglich. Der Prohaska weiss zudem auch immer alles besser, lässt seinen Schmäh gegen jeden und alles raus, hat aber noch nicht bewiesen, dass er es besser kann. Der ist auch so 'ne Giftspritze ohne Sinn und Verstand.
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    2. Antwort von Georg Kessler (Georg Kessler)
      Ich bin Österreicher und mag den Herzog. Dennoch bin ich mir sicher, daß auch ein Herzog als Österreichischer Trainer genauso in Israel verloren hätte. Ein Franco Foda ist grundsätzlich gar kein schlechter Trainer, wie alle Leute auf dieser Welt, performt er halt auch nicht immer.

      Österreichs Problem seit Jahrhunderten immer dasselbe. Grundsätzlich nicht schlechter talentiert als andere, glaubt er mit Niemanden auf Augenhöhe gehen zu können (Bessere) oder zu müssen (scheinbar Schwächere).
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