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Vor EM-Quali gegen England Challandes: «Oder wir brechen Sterling ein Bein»

Der Kosovo-Trainer scherzt vor dem EM-Quali-Spiel über eine aussergewöhnliche Methode, Englands Sterling irgendwie zu stoppen.

In Gruppe A sind vor dem abschliessenden Spieltag der EM-Quali die Plätze zwar schon bezogen. Für den Kosovo und Trainer Bernard Challandes geht es jedoch darum, Moral für die bevorstehenden Playoff-Spiele zu sammeln.

Mit den Engländern gastiert ein übermächtiges Team in Pristina. «Ich geniesse solche Herausforderungen – habe aber auch etwas Angst davor», sagt der Westschweizer, der die Kosovaren seit März 2018 trainiert.

Respekt vor Sterling

Besonders vor Raheem Sterling, der in der Quali bereits 8 Mal traf, hat Challandes grössten Respekt. Der Stürmer ist wieder dabei, nachdem er für die Partie gegen Montenegro aus disziplinarischen Gründen nicht aufgeboten worden war.

«Wenn wir Sterling zu viel Platz lassen, dann ist es unmöglich, ihn zu stoppen. Unmöglich», warnt Challandes. Darauf könne der Kosovo keine individuelle Antwort geben. «Nur im Kollektiv können wir das schaffen.»

Englands Stürmer Raheem Sterling.
Legende: Angstfigur von Challandes Englands Stürmer Raheem Sterling. Keystone

Wenn jedoch auch das Kollektiv scheitern sollte, hat der 68-Jährige noch ein Ass im Ärmel. «Oder wir brechen Sterling ein Bein», scherzt Challandes an der Medienkonferenz. «Das ist aber natürlich nicht unser Stil – dafür sind wir viel zu nett», schiebt Challandes sogleich hinterher.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 14.11.19, 22:40 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von René Obi  (René Obi)
    Auch wenn es als Scherz gemeint war, ist diese Äusserung äusserst heikel. Irgendein Dummkopf, wohl kaum auf, aber vielleicht neben dem Platz, findet an der Idee vielleicht noch gefallen. In der heutigen Zeit ist so etwa leider nicht auszuschliessen.
    1. Antwort von Renato Longa  (Staibock)
      Dann darf aber niemand mehr einen Scherz aüssern. Aus Spass wurde Ernst und, Ernst ist heute 47 Jahre alt. Humor kann immer falsch verstanden werden aber deshalb darauf zu verzichten empfinde ich als falsch.
    2. Antwort von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
      Dieses Moralisiererei geht einem so auf den Geist. Wer dieses Statement nicht begreift, soll er zuhause bleiben.
    3. Antwort von daniel gentil  (daniel gentil)
      Das nächste mal will er ihm vielleicht den Hals brechen. Das hat gar nichts mit falscher Moral zu tun. Von einem Trainer erwarte ich mehr als nur die Fussballtegel zu kennen.