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Finnland feiert die erste EM-Qualifikation (Quelle: EVS)
Aus Sport-Clip vom 16.11.2019.
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Zum ersten Mal dabei Party dank Pukki: Der Stürmer ballert Finnland an die EM

9 von 15 Toren erzielte dieser Mann alleine: Teemu Pukki führte die Finnen an die EM 2020 – eine Premiere im Norden.

Am Freitag kurz vor 20 Uhr ging in Finnland eine riesige Lawine nieder – eine Lawine der Freude. Die finnische Fussball-Nationalmannschaft qualifizierte sich zum ersten Mal überhaupt für eine EM.

Freudentränen flossen, Flaggen wurden geschwenkt, und bis tief in die Nacht hinein feierten die Finnen ihren historischen Triumph. In einem Land, wo sonst Eishockey Trumpf ist, regierte für einmal König Fussball.

Zuvor hatte sich Suomi fast 80 Jahre lang vergeblich – auch mit Aushängeschildern wie Jari Litmanen, Sami Hyypiä oder Hannu Tihinen – daran versucht, es an ein grosses Turnier zu schaffen.

Ich finde keine Worte. Jetzt haben wir Geschichte geschrieben.
Autor: Teemu PukkiGoalgetter der Finnen

Pukki als Lebensversicherung

Grossen Anteil an dieser Premiere hat Teemu Pukki. Der Norwich-Stürmer versenkte 9 der 15 finnischen Treffer und erzielte auch am Freitag beim entscheidenden 3:0-Sieg gegen Liechtenstein 2 Tore.

Teemu Pukki ist die Lebensversicherung der finnischen Fussballer.
Legende: «Heilsbringer» Teemu Pukki ist der Anführer der finnischen Fussballer. imago images

Pukki durchlebt als 29-Jähriger einen äusserst erfolgreichen Herbst: In der Premier League traf er bereits 6 Mal, darunter schnürte er einen Dreierpack gegen Fabian Schärs Newcastle und erzielte ein Tor beim 3:2-Sieg von Norwich gegen Meister ManCity.

Und nun führte Pukki die Finnen quasi im Alleingang an die EM.

«Ich finde keine Worte», sagte der 29-Jährige nach der Qualifikation. «Noch nie war ich derart nervös vor einem Spiel wie heute. Und jetzt haben wir Geschichte geschrieben.»

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Finnland löst das EM-Ticket
Aus Sport-Clip vom 15.11.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.11.19, 20:10 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Perkele, was für ein Superjahr, dieses 2019! Zuerst Eishockey-Weltmeister und jetzt die erste erfolgreiche Qualifikation für eine Fussball-EM.
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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Dass die finnischen Fussballer heute so erfolgreich sind, können sie auch den Medien verdanken. Während früher genauso wie heute über die Eishockeyaner seitenlang berichtet wurde und dabei sogar die Schuhnummern aller Spieler bekanntgegeben wurden - natürlich übertreibe ich jetzt ein wenig -, mussten die Fussballer viele Jahre lang um Anerkennung kämpfen. Als ich das letzte Mal dort oben war, wurde im Fernsehen ein Cupspiel mit höchstens 200 (!) Zuschauern gezeigt. Das ist jetzt anders.
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    1. Antwort von Beat Heuberger  (Beat Heuberger)
      Übertreiben? Eine gute Geschichte verdient es etwas ausgeschmückt zu werden.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Super, dass auch mal ein anderes Land aus dem Norden an der EM-Endrunde dabei ist. Allerdings bringt die grosse Abhängigkeit von einem einzigen Spieler auch grosse Risiken für ein Scheitern mit sich. Anders als z.B. bei Portugal ist das Gefälle innerhalb des Teams bei den Finnen sehr gross. Und Pukki selbst ist seit mehreren Jahren Profi, spielt aber erst seit rund einem knappen Jahr auf seinem jetzigen Niveau. Man kann gespannt sein, wie es mit ihm und dem finnischen Nationalteam weitergeht.
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    1. Antwort von Hans Kümmerli  (Bap)
      Das Gefälle sei bei den Portugisen nicht gross? Istvwohl ein Witz! Ohne Ronaldo sind die gar nix wert und höchstens Mittelmass, wenn nicht drunter. Eigentlich das beste Beispiel für den 1. Teil Ihrer Analyse.
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Kümmerli, bei Portugal ist das Gefälle innerhalb der Mannschaft wesentlich kleiner als dasjenige bei Finnland, dass ich ausdrücklich als "sehr gross", nicht nur als "gross" bezeichnet habe. Den EM-Final z.B. haben die Portugiesen (nicht: Portugisen) auch ohne CR7 gewonnen. Und bei Portugal stehen deutlich mehr Spieler aus Topclubs im Kader als bei Finnland. Sie können von mir aus eine andere Meinung haben, doch gebietet es mein Anstand, diese nicht als "Witz" zu bezeichnen.
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