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0:4 bei Olympiakos Piräus Europa League rückt für Luzern in weite Ferne

Keine Wettkampfpraxis hin, grosser Umbruch und Chaos her bei Olympiakos Piräus: Wer gedacht hatte, dass die Gelegenheit für Luzern günstig wäre, die Griechen kalt zu erwischen, wurde schon nach 10 Minuten eines Besseren belehrt. Christian Schwegler verlor bei einem Eckball seinen Gegenspieler aus den Augen. Lazaros Hristodoulopoulos liess sich nicht zweimal bitten und nickte aus kurzer Distanz ein.

Luzern in der Defensive desolat

Auch in der Folge war Olympiakos eine Klasse besser und hatte das Geschehen stets im Griff. Die ersatzgeschwächten Luzerner hingegen offenbarten wie in der heimischen Liga eklatante Schwächen in der Defensive.

Sinnbildlich dafür stand das 2:0. Gleich mehrfach schafften es die Innerschweizer nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu spedieren. Nutzniesser der Luzerner Unzulänglichkeiten war erneut Hristodoulopoulos (36.).

Legende: Video Luzerner Unzulänglichkeiten führen zum 2:0 für Olympiakos abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus sportlive vom 09.08.2018.

Und als keine 3 Minuten später Miguel Angel Guerrero eine herrliche Kombination zum 3:0 abschloss, waren alle Zweifel über den Ausgang der Partie beseitigt. Der Spanier avancierte wie Hristodoulopoulos noch zum Doppeltorschützen, als er in der 84. Minute zum Endstand traf. Zudem bekundeten die Gäste Glück, das Olympiakos zweimal nur Aluminium traf.

Luzern braucht ein Wunder

Nach der deutlichen Niederlage hilft Luzern im Rückspiel in einer Woche nur ein Wunder, um den Traum von der EL-Teilnahme aufrecht zu erhalten. Realistischer hingegen scheint, dass Luzern zum 6. Mal in den letzten 8 Jahren in der Qualifikation zur Europa League bei erster Gelegenheit hängenbleibt.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 09.08.2018, 19:50 Uhr.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Was macht eine Mannschaft wie Luzern im Europacup, was? Peinlich, einfach nur noch peinlich!
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  • Kommentar von Werner Sägesser (WeSä)
    Es gibt mir als FCL-Anhänger zu denken, wie stoisch der Trainer so eine desolate Leistung als völlig normal hinnimmt. Natürlich sind diese Griechen besser und haben eine deutlich grössere sportliche und wirtschaftliche Strahlkrakt, aber es ist ja nicht verboten, Zweikämpfe zu gewinnen und Einsatzwille zu zeigen! Der FCL sollte darauf bedacht sein, ein luzerner Derby gegen Kriens nächste Saison zu vermeiden....(ausser Kriens steigt auf...)
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  • Kommentar von Patrick Amberg (Patrick Amberg)
    Siit miner Chindheit FCL Fan aber was die brenged ide EL Quali jedesmal und voralem die Transferpolitik, esch eifach unter allersti schublade und ech schäme mich grad werkli FCL ahänger zii. Die abwehr musch sofort komplett entsorge all zäme und de Schwegler sel bitte in ruehstand gah, zlangsam, keis steligs spiel, ke physis rein garnüt.
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