Zum Inhalt springen

Header

Video
St. Gallen vor dem Auftakt in den Europacup
Aus sportflash vom 23.09.2020.
abspielen
Inhalt

Aussenseiter gegen AEK Athen St. Gallen braucht einen «ganz grossen Tag»

In der 3. Quali-Runde zur Europa League gegen AEK Athen wollen die Ostschweizer für eine Überraschung sorgen.

Trotz Heimvorteil geht der FC St. Gallen als Aussenseiter in das Duell gegen AEK Athen. Im Gegensatz zu den Ostschweizern sind die Griechen nämlich Stammgast im Europacup. Vorletzte Saison erreichte die Athletik-Union Konstantinopel (AEK) letztmals die Gruppenphase der Champions League.

«AEK ist eine sehr spielstarke, erfahrene und abgezockte Mannschaft mit tollen Einzelspielern», warnt FCSG-Trainer Peter Zeidler. «Wir brauchen einen ganz grossen Tag, um uns zu qualifizieren.»

«Andere Kategorie als YB oder Basel»

Der Respekt auf Seiten der St. Galler ist gross. Zum einen wegen der viel grösseren Erfahrung der Griechen auf der europäischen Bühne (44 vs. 8 Europacup-Teilnahmen). Zum anderen aufgrund des eindrücklichen Palmarès: Mit insgesamt 30 nationalen Titeln ist AEK hinter Olympiakos und Panathinaikos Griechenlands ewige Nummer 3.

Live-Hinweis

Box aufklappenBox zuklappen

Verfolgen Sie das Spiel St. Gallen - AEK Athen am Donnerstag, 24. September, ab 20:10 Uhr auf SRF zwei. Anpfiff ist um 20:30 Uhr.

«AEK ist nochmals eine andere Kategorie als YB oder Basel», sagt Zeidler vor dem Spiel. Und meint damit: eine Nummer grösser als die beiden Schweizer Titelsammler der letzten Jahre. Und sollte man die Athener bezwingen, würde in den Europa-League-Playoffs ja nochmals eine Hürde auf die Ostschweizer warten.

Ohne Druck – und ohne Zuschauer

Gegen St. Gallen spricht auch die Kaderkonstellation. Beim Meisterschaftsstart gegen Sion (1:0) konnte der FCSG nicht verdecken, dass ihm mit Cedric Itten (Glasgow Rangers), Ermedin Demirovic (Freiburg) und Silvan Hefti (YB) drei Stützen auf diese Saison hin abhanden gekommen sind.

Der Vorteil für die St. Galler: Sie starten ohne Druck in die Qualifikation zur Europa League. Zudem: Über das Weiterkommen entscheidet bloss ein einziges Spiel – das der FSCG auch noch zuhause bestreiten kann. Wenn auch ohne Zuschauer.

Zuschauer hin oder her – wir brennen auf dieses Spiel.
Autor: Basil Stillhart

«Natürlich ist es schade, dass keine Zuschauer dabei sein können. Aber Zuschauer hin oder her – wir brennen auf dieses Spiel», sagt FCSG-Neuling Basil Stillhart. «Es ist wie ein Final. Es kann alles passieren.»

Video
Stillhart: «Es ist wie ein Final»
Aus Sport-Clip vom 23.09.2020.
abspielen

SRF info, sportlive, 20.9.2020, 15:40 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daene Hegner  (dh1893)
    Liebes SRF

    Aus welchem Grund wird in zwei Runden von den 4 teilnehmenden Schweizer Vereinen an der EL-/CL-Quali kein Spiel des FC Basel übertragen? Immerhin ist es Basel zu verdanken, das sich gleich 4 Clubs international beweisen können.

    Es ist schade das den Fans des besten Schweizer Fussballvertreters in Europa nicht mehr Rechnung getragen wird...
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      Guten Abend. SRF hätte seinem Publikum neben der Partie von St. Gallen auch das Spiel zwischen Basel und Anorthosis Famagusta sehr gerne live präsentiert. Allerdings liegen die TV-Ausstrahlungsrechte sämtlicher Qualispiele des FC Basel für die Europa League bei der Swisscom-Tochter Teleclub. Sportliche Grüsse
  • Kommentar von Jan Müller  (JanMüller)
    Da macht der Herr Zeidler den Schweizer Fussball aber gleich ein bisschen sehr klein, wenn AEK „nochmal eine andere Nummer als YB und Basel“ sein soll. Immerhin ist AEK nur die Nummer 3 in Griechenland. Klar hat der Schweizer Fussball in letzter Zeit nicht brilliert, ausser der FCB zwischendurch. Aber AEK hat auch keine grossen Stricke zerrissen. Ich nehme mal an, dass er so eine seltsame Aussage nur macht, um den Druck wegzunehmen.
    1. Antwort von Roland Wenger  (Roland T. Wenger)
      Ja ist natürlich Blödsinn, die Griechen sind weit hinter dem FCB und Yb.
      Da wird mal wieder eine Mannschaft besser geredet als sie ist. Mit so einer Einstellung kann man nur verlieren

      Fünf Jahreswertung
      24 FCB
      62 YB
      95 AEK
  • Kommentar von Roland Wenger  (Roland T. Wenger)
    Die nächste Niederlage einer Schweizer Mannschaft. Außer dem FCB gehören die Sl Clubs einfach nicht nach Europa.