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Ende der europäischen Kampagne Prunkstück Defensive für einmal als Schwachstelle

Das 1:4 gegen Donezk war das Ende der Basler EL-Träume. Dabei kassierte der FCB so viele Tore wie zuvor in 10 Spielen.

Enttäuschter Omar Alderete.
Legende: Geschlagen Omar Alderete ist die Enttäuschung über das Basler Scheitern anzusehen. Keystone

Der FC Basel zeigte bis zum Viertelfinal gegen Schachtar Donezk eine beeindruckende Europa-League-Kampagne. Die Gruppenphase überstand das Team von Trainer Marcel Koller mit nur einer Niederlage (0:1 bei Krasnodar) ohne Probleme. Im Sechzehntel- und Achtelfinal eliminierte der FCB APOEL Nikosia und Eintracht Frankfurt. Bis zum Out resultierten 8 Siege, 1 Remis und 1 Niederlage.

Defensive hält dieses Mal nicht

Ein wichtiger Schlüssel zu den guten Resultaten war eine starke Defensive. Insgesamt kassierten die Basler in 10 Spielen nur 4 Gegentore, alle in den Gruppenspielen. In den K.o.-Runden liessen sie gar keinen Treffer mehr zu, schlugen Nikosia und Frankfurt jeweils 3:0 und 1:0.

Bei der 1:4-Niederlage gegen Donezk entpuppte sich ausgerechnet die zuvor brillante Defensive als Schwachstelle. Nach 96 Sekunden kassierte Basel den ersten Gegentreffer, nach 22 Minuten führten die Ukrainer bereits 2:0.

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Basel bleibt gegen Schachtar chancenlos
Aus Sport-Clip vom 11.08.2020.
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Unglücklicher Abend für Nikolic und Frei

Eine unglückliche Figur machte dabei Djordje Nikolic. Der Ersatz für Jonas Omlin, der wegen des Transfers zu Montpellier die Reise nach Deutschland nicht angetreten hatte, kam vor dem 0:1 beim Herauslaufen zu spät. Auch sonst wirkte Nikolic vor allem bei Flanken unsicher. Immerhin bewies er auf der Linie mehrmals sein Können.

Mit Fabian Frei erwischte zudem ein Spieler einen unglücklichen Abend, der zuvor in der Europa League gross aufgespielt hatte. Mit 5 Treffern ist der Mittelfeldspieler der Basler Top-Torschütze. Gegen Donezk vernachlässigte Frei beim Treffer zum 0:1 nach einem Eckball seine Deckungsaufgabe. Beim 0:2 fälschte er den Schuss von Taison unglücklich ab.

Video
Horror-Start für Basel gegen Schachtar
Aus Sport-Clip vom 11.08.2020.
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Wichtige Punkte im Fünfjahresranking

Dank den 8 Siegen sammelte der FCB immerhin eifrig Punkte für das Fünfjahresranking der Uefa, in dem sich die Schweiz auf Platz 17 verbessern wird. Für einen Vorstoss auf Rang 15, der zur Teilnahme von 2 Teams in der Champions-League-Qualifikation der übernächsten Saison berechtigt, hätte Basel neben einem Sieg gegen Donezk auch im Halbfinal zumindest ein Remis benötigt.

SRF zwei, sportlive, 11.08.20, 20:35 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Meier  (mameschnue)
    Und wie war das doch mit dem ewigen "Nur der FCB richtet's europäisch!"? YB hat Schachtar auch schon mal ausgeschaltet ...
    1. Antwort von Max Muster  (MaxMustermann)
      Und der jetztige Absteiger FC Thun hat 13/14 Partizan Belgrad 3:1 besiegt. YB hat 17/18 2:3 verloren. Was sagt das jetzt aus. YB ist trotzdem nicht über die Gruppenphase hinausgekommen. Das höchste für YB war in der CL/EL übrigens das Sechzehntelfinale
    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Nur hatten damals die Ukrainer noch nicht 5 Brasilianer in der Mannschaft!
  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Die Mannschaft war sehr schlecht eingestellt. Viel zu wenig Laufarbeit. Viele standen rum oder spazierten durch die Gegend. so gewinnt man keinen Blumentopf. dennoch gute EL Saison vom FC Basel.
  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Man muss den Bären immer erst erledigen, bis man sein Fell verkaufen kann. Schade dass zuerst immer grosse Sprüche gemacht werden und nachher stehen sie im Regen. Der FCB ist leider von Weltklasse noch weit entfernt.
    1. Antwort von Rolf Hunziker  (Letter65)
      Jetzt erklären Sie uns doch bitte wer grosse Töne gespuckt hat? Jetzt ist die Mannschaft in das Spiel gegangen mit der Ansage, wenn alles passt und es für uns läuft ist alles möglich. Wäre sie angetreten mit der Aussage, wir haben eh keine Chance wären sie doch der erste der genau das verurteilen würde! Es war eine Top Europakampagne von Basel, was man leider einmal mehr von den anderen CH Clubs vermisste.