- Freiburg setzt sich im Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League zu Hause gegen Celta Vigo mit 3:0 durch.
- Nati-Spieler Johan Manzambi ist einer der auffälligsten Spieler. Er liefert zum 1:0 die Vorlage und scheitert später am Pfosten.
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Der SC Freiburg um Nati-Spieler Johan Manzambi hat einen grossen Schritt in Richtung Europa-League-Halbfinal gemacht. Im heimischen Europa-Park-Stadion entschieden die Breisgauer das Duell mit Celta Vigo mit 3:0 für sich. Der Sieg im Viertelfinal-Hinspiel stand nie in Gefahr (und hätte noch höher ausfallen können), viel zu harmlos trat der Gegner aus Galicien auf. Während Manzambi durchspielte, sassen Bruno Ogbus und Rouven Tarnutzer (spielt bei Freiburg II) auf der Bank.
Manzambi legt Führung auf
Der Bann war nach nicht einmal 10 Minuten gebrochen – und Mittelfeld-Antreiber Manzambi hatte direkt seine Füsse im Spiel. Im Anschluss an einen Freistoss übernahm der 20-Jährige den Ball im Strafraum und spielte ihn zu Klub-Legende Vincenzo Grifo. Der 33-Jährige schlenzte die Kugel anschliessend herrlich mit rechts in die weite Ecke.
Nach knapp einer halben Stunde stand es bereits 2:0 aus Freiburger Perspektive. Verteidiger Philipp Treu spitzelte den Ball von der Strafraumgrenze in den Lauf von Igor Matanovic. Der kroatische Stürmer legte uneigennützig und ideal in die Mitte, wo Jan-Niklas Beste nur noch einschieben musste (32.). Die Fans auf den Rängen tobten, nur einer nahm es ganz unaufgeregt zur Kenntnis: Freiburgs Trainer-Legende Christian Streich, der das Spiel auf der Tribüne mitverfolgte.
Nur 2 Minuten später hätte es beinahe 3:0 geheissen. Doch Manzambi traf nach einem feinen Doppelpass mit Yuito Suzuki aus wenigen Metern und eher spitzem Winkel nur den Pfosten.
Celta ohne Schuss aufs Tor
Celta Vigo, das im Europa-League-Achtelfinal immerhin das beste Team der Ligaphase (Olympique Lyon) ausgeschaltet hatte, kam nur selten auch nur in die Nähe des gegnerischen Tores. Bis zum Schlusspfiff verzeichnete der Tabellensechste der LaLiga keinen Schuss auf das Gehäuse von Noah Atubolu.
Die lange Zeit beste Chance verzeichnete Borja Iglesias in der 70. Minute nach einem schnell vorgetragenen Konter. Der Abschluss des Captains ging jedoch deutlich drüber. 8 Minuten später hiess es 0:3 aus Celta-Sicht. Nach einem Corner von Beste behauptete sich Matthias Ginter im Strafraum und köpfelte den Ball ins Netz.
Kurz vor Schluss ging doch noch einmal ein Raunen durch das Stadion. Fer Lopez fand sich nach einer Flanke im Strafraum völlig allein vor Atubolu, der Volley gelang dem Spanier aber nicht wunschgemäss (86.). 2 Minuten später hätte der eingewechselte Lucas Höler fast noch zum 4:0 getroffen. Noch vor dem Schlusspfiff gab es verdiente Standing Ovations.
So geht's weiter
Das Viertelfinal-Rückspiel im spanischen Vigo findet in einer Woche um 18:45 Uhr statt. Der Sieger trifft im Halbfinal auf den Gewinner des Duells zwischen Sporting Braga und Betis Sevilla (mit Ricardo Rodriguez).