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Leverkusen - YB: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 25.02.2021.
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In der Europa League YB erreicht gegen harmloses Leverkusen die Achtelfinals

  • Die Young Boys gewinnen in der Europa League das Sechzehntelfinal-Rückspiel in Leverkusen mit 2:0.
  • Nachdem vor einer Woche schon das Hinspiel mit 4:3 hatte gewonnen werden können, steht YB erstmals in den EL-Achtelfinals.
  • Die beiden Tore durch Jordan Siebatcheu und Christian Fassnacht fallen nach der Pause.
  • Die Übersicht zu den anderen Partien finden Sie hier.

Aller guten Dinge sind drei. Nachdem YB 2010/11 und 2014/15 in den Europa-League-Sechzehntelfinals ausgeschieden war, steht der Schweizer Meister heuer erstmals in den Achtelfinals – und das völlig verdient. Dem 4:3-Erfolg im Wankdorf liess YB im Rückspiel in Leverkusen einen abgeklärten 2:0-Sieg folgen.

Spielentscheidend war zwar ein Geschenk des Bundesligisten: Dem 1:0 durch Jordan Siebatcheu in der 47. Minute ging ein grober Patzer von Ersatz-Goalie Niklas Lomb voraus. Die Leistung der Berner vermochte dies jedoch in keinster Weise zu schmälern. Die Entscheidung gelang Christian Fassnacht nach einem Konter in der 86. Minute.

Leverkusen ohne Rezept

YB agierte mit dem Hinspiel-Erfolg im Rücken über 90 Minuten auf Augenhöhe mit Leverkusen. Mehr als zwei gute Chancen spielte sich die Werkself nicht heraus.

  • 57. Minute: Nach einer Flanke schliesst Leon Bailey mit der Hacke ab.
  • 80. Minute: Eine butterweiche Flanke wuchtet Patrik Schick Richtung YB-Tor.

In beiden Szenen rettete YB-Goalie David von Ballmoos seine Farben vor einem Gegentreffer. Ansonsten kam von Leverkusen nicht viel. Auch der letzte Schweizer Europacup-Vertreter beschränkte sich auf das Wichtigste – mehr war aber auch gar nicht nötig.

Nachdem im Hinspiel noch Offensive Trumpf gewesen war und 7 Tore das Fussball-Herz erwärmt hatten, bot das Rückspiel eher Magerkost für Taktik-Anhänger. Wie sich am Ende aber zeigen sollte, hatte das Team von Trainer Gerardo Seoane die richtigen Lehren aus dem Hinspiel gezogen, als man ein 3:0 fast noch aus den Händen gegeben hatte.

YB in illustrem Kreis

Die Berner sind erst der 4. Schweizer Klub, der in einem europäischen Duell mit einem Bundesliga-Klub weiterkommt: Zuvor war dies GC, Servette und Basel gelungen. Als finanziellen Lohn erhält YB aus der Uefa-Kasse eine Prämie von 1,1 Millionen Euro für das Erreichen der nächsten Runde. In der Corona-Krise sicher eine willkommene Geldspritze.

Die Achtelfinals werden am 11. und 18. März ausgetragen.

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Vor YB gewannen erst 3 Schweizer Klubs ein K.o.-Duell mit einem Bundesligisten
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SRF zwei, sportlive, 25.02.21, 20:40 Uhr;

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46 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Meile  (Augenzwinkerer)
    Kann jemand erklären, warum der kleine Luschti immer gegen den Riesen Schick spielen musste? Da hätte doch Zesi hingehört.

    Ansonsten war es einfach grossartig!
  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Endlich hat YB mal über die gesamte Spielzeit durchgehalten, keine Schwäche gezeigt und verdient gewonnen!
  • Kommentar von Master Royale  (maro)
    Ein YB wie ich es noch nie gesehen habe. Obwohl 04 im Moment wirklich nicht mehr so stark ist wie zu Beginn der Saison, war das doch eine sehr abgeklärte und vor allem sehr fokussierte Einstellung von YB. Da hat Gerri nach all dem Erreichten die Mannschaft tatsächlich noch einen Schritt nach vorne gebracht. Vor allem freue ich mich aber auch für Spielmannn. Er hat einen sackstarken Einsatz geleistet und sich belohnt nach einer sehr schwierigen Zeit. Einmal mehr war Ngamaleu eine Enttäuschung...
    1. Antwort von Micha Hurni  (mh89)
      Ngamaleu war leider in beiden Spielen völlig überfordert. Ich bemängle seit langem seine Entscheidungsfindung im Ballbesitz. Diese ist so unglaublich zentral, vor allem beim Tempo in den Topligen. Er machte über die Jahre auch kaum Fortschritte in diesem Bereich, was schade ist. Spielmann ist ihm bzgl. Potential stark überlegen, hoffentlich setzt Gerry verstärkt auf ihn!