Der fatale Zusammenstoss ereignete sich am 29. November 2020 im Premier-League-Spiel Arsenal – Wolverhampton: Wolverhampton-Akteur Raul Jimenez stiess in einem Kopfballduell heftig mit David Luiz zusammen.
Der damals 29-jährige Mexikaner ging bewusstlos zu Boden, wurde minutenlang auf dem Platz behandelt, dann rasch hospitalisiert und notoperiert. Die Diagnose: Schädelbruch und Hirnverletzungen, Jimenez schwebte in Lebensgefahr.
Ein spezielles Stirnband
Doch der Stürmer erholte sich und kehrte neun Monate später auf den Platz zurück. Seither spielt er mit einem Stirnband, das dank einer Polsterung an der rechten Seite seine Narbe schützt.
Dreimal (2014, 2018, 2022) war er bereits an einer WM für Mexiko aufgelaufen, ohne dass ihm ein Treffer gelungen war. Ausgerechnet im Eröffnungsspiel der Heim-WM war es nun soweit: In der 67. Minute köpfelte der inzwischen 35-Jährige zum 2:0 gegen Südafrika ein.
«Perfekter Tag»
Beim Jubel danach waren die Tränen in seinen Augen nicht zu übersehen. Sein Tor widmete er laut mexikanischen Medien seinem Vater, der im März im Alter von erst 62 Jahren verstorben war.
Mexikos Coach Javier Aguirre sagte nach der Partie über Jimenez: «Ich habe ein Interview gelesen, in dem er sagte, diese solle seine WM werden. Es war ein perfekter Tag für ihn.»