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Wegen Einreise-Restriktionen Iran will bei der Fifa Beschwerde einreichen

Auch die Vorbereitung auf das zweite WM-Spiel wird dem iranischen Nationalteam durch Reise-Einschränkungen erschwert.

Ein Fussballspieler in weissem Trikot streckt die Hand nach einem Ball aus.
Legende: Haben mit Restriktionen zu kämpfen Ramin Rezaeian und seine iranischen Mannschaftskollegen. Keystone/EPA/Chris Torres

Wie der iranische Fussballverband mitteilte, sei ein Antrag auf eine Einreise in die USA zwei Tage vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Belgien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) abgelehnt worden. Demnach darf die Mannschaft erst am Samstag zum Spielort nach Los Angeles aufbrechen.

Fehlende Gleichbehandlung

Gemäss dem Programm des Trainerstabs müsste die Mannschaft jedoch «zwei Tage vor jedem Spiel in der jeweiligen Gastgeberstadt eintreffen und am Tag nach dem Spiel zum Basislager zurückkehren, um eine optimale technische und körperliche Vorbereitung zu gewährleisten», heisst es in einer Mitteilung. Vor allem angesichts der frühen Anstosszeit (12:00 Uhr Ortszeit) sei es das Ziel gewesen, den Spielern genügend Zeit zu geben, sich an die Spielbedingungen anzupassen.

Der iranische Verband ist der Ansicht, «dass solche Einschränkungen nicht mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller teilnehmenden Mannschaften vereinbar sind und sich negativ auf die Vorbereitung der Mannschaften auswirken könnten». Der Verband werde daher «seine Unzufriedenheit offiziell zum Ausdruck bringen und über die entsprechenden Kanäle eine formelle Beschwerde bei der Fifa einreichen».

Die Iraner hatten ihr Teamquartier kurzfristig wechseln müssen und trainieren im mexikanischen Tijuana. Nach dem Auftaktspiel gegen Neuseeland (2:2) musste die Mannschaft von Trainer Amir Ghalenoei den Spielort Los Angeles noch am Spieltag wieder verlassen, was bei den Iranern zu grossem Unmut geführt hatte. Zudem fehlen 15 Personen aus dem Staff, denen kein Visum für die USA erteilt wurde.

SRF zwei, Sportlive, 16.06.2026, 02:50 Uhr ; 

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