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Aufstand gegen Trainer Vilda Aus Protest: 15 spanische Nationalspielerinnen stellen sich quer

Im spanischen Frauen-Nationalteam ist es aus Protest gegen Trainer Jorge Vilda zu einem Massenrücktritt gekommen.

Patri Guijarro.
Legende: Soll zu denjenigen gehören, die Jorge Vildas Rauswurf fordern Patri Guijarro vom FC Barcelona, Mitspielerin der Schweizer Internationalen Ana-Maria Crnogorcevic. IMAGO / Agencia EFE

Am Donnerstagabend informierte der spanische Verband RFEF in einem Communiqué, dass 15 Nationalspielerinnen per Mail ihren vorläufigen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärten. Im Schreiben erläutern die Akteurinnen, dass sie die derzeitige Situation unter Trainer Jorge Vilda und seinem Staff «erheblich» in ihrem «emotionalen Zustand» und ihrer «Gesundheit» beeinträchtige.

«Bis zur Umkehrung» der Zustände, sprich der Entbindung des Trainerteams von seinen Aufgaben, würden sie deshalb nicht mehr für Spanien auflaufen.

US-Weltfussballerin Megan Rapinoe steht hinter den Spielerinnen

Forderung findet kein Gehör

Der Verband will dem Druck allerdings nicht nachgeben. Die RFEF werde es den Spielerinnen «nicht gestatten, die Kontinuität des Nationaltrainers und seines Trainerstabs in Frage zu stellen», hiess es in der Stellungnahme.

Laut dem spanischem Radiosender COPE ist die derzeit verletzte Weltfussballerin Alexia Putellas nicht zurückgetreten. Dafür haben sich u.a. gestandene Kräfte wie Patri Guijarro, Mapi Leon oder Aitana Bonmati verabschiedet.

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Archiv: Spanien scheitert im EM-Viertelfinal an England
Aus Sport-Clip vom 21.07.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 32 Sekunden.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Sie sollen offen sagen was passiert ist. Wenn Mann weis was passiert ist kann man auch darüber sprechen. Ein bisschen viel 15 Spielerinnen wo nicht mehr unter diesem Trainerstab spielen wollen. Aber sagt allen was passiert ist!
  • Kommentar von Francis Waeber  (der sich 'nen Wolf lacht)
    "erhebliche Beeinträchtigung von Gesundheit und emotionalem Zustand". Drängt sich automatisch die Frage auf: Inwiefern? Sich damit Verbandsseitig nicht ernsthaft auseinander zu setzen, wäre zweifellos ein Fehler. Selbst wenn sich letztendlich rausstellen sollte, dass diese Spielerinnen den falschen Sport betreiben (Fußballplatz ist auch bei den Frauen keine "Sonntagsschule"....;-)))
    1. Antwort von alfons amgwerd  (Seerosenpflücker)
      wenn es jemand, egal ob frau oder mann, in seiner sportart ins nationalteam schafft wage ich zu bezweifeln, dass sie/er den falschen sport gewählt hat.
      und wenn dann noch 15 athletinnen auf einmal zurücktreten denke ich, sie sollten ihr weltbild hinterfragen bevor sie kommentare schreiben...
  • Kommentar von Erwin Sommer  (Papa Moll)
    Als männlicher Coach eine Frauen Nati führen ist kein Zuckerschlecken und erfordert Fingerspitzengefühl.
    1. Antwort von Marc Ansermoz  (ansermoz76)
      Ich denke umgekehrt ist entscheidender: als Frauenteam einen Mann als Trainer haben - das passt nicht immer...