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Auszüge aus den Reden von Rapinoe und Biden
Aus Sport-Clip vom 25.03.2021.
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Besuch bei US-Präsident Biden Rapinoe plädiert im Weissen Haus für Lohngleichheit

Die zweifache Fussball-Weltmeisterin Megan Rapinoe trat in Washington im Rahmen des Equal Pay Day auf.

«Ich weiss, dass es Millionen von Menschen auf der Welt gibt, die aufgrund ihres Geschlechts an den Rand gedrängt werden und in ihren Jobs das Gleiche erleben», sagte Megan Rapinoe neben US-Präsident Joe Biden, der First Lady Jill Biden und ihrer Mitspielerin Margaret Purce. «Ich und meine Teamkolleginnen sind für sie da.»

Biden verspricht Rapinoe Unterstützung

Die 35-jährige Rapinoe, die mit den USA 2015 und 2019 Weltmeisterin und als Aktivistin gegen Missstände zum Gesicht des Frauenfussballs wurde, berichtete von ihren eigenen Erfahrungen. «Trotz dieser Siege wurde ich abgewertet, nicht respektiert und abgewiesen, weil ich eine Frau bin», sagte sie: «Trotz all der Siege werde ich immer noch schlechter bezahlt als Männer, die den gleichen Job wie ich machen.»

Demokrat Biden hatte die Bemühungen der US-Spielerinnen bereits im Wahlkampf unterstützt. Bei dem Treffen am Equal Pay Day würdigte der 78-Jährige diese als «Heldinnen» und versprach, dass seine Regierung «dafür kämpfen wird, dass die Lohngleichheit Realität wird».

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Schär  (SchärDrR)
    Es wird richtigerweise gesagt dass der Pay Gap existiert. In allen Berufen. Allerdings ist Frauenfussball nicht mit Männerfussball zu vergleichen, aufgrund von körperlichen Gegebenheiten kann eine Frauenmannschaft nicht dasselbe Spielniveau erreichen. Ein Pay Gap ist da nichts als Logisch da eine Frauenmannschaft nicht die Geschwindigkeit und das Spektakel bieten wie die Männerteams. Die bereitschaft Geld auszugeben (TV,Trikot etc.), mit welchem Löhne finanziert werden, ist kleiner.
  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Was Männer hier teilweise schreiben ist HAHNEBÜCHEN. Frau Rappinoe hat Recht, dass die Löhne bei Frauen steigen müssen.Natürlich senden Medien Weltweit kaum Frauen Sport ausser bei WM EM. Selbst bei Champions Leage ist das Interesse an Zuschauer marginal. Verstehe das nicht.Was einige Männer zu viel verdienen, verdienen Frauen zu wenig. man darf nicht nur Marktwirtschaftlich denken. Hoffe, dass die Schweiz das als einer der Ersten Nationen ändert und Frauen somit gleich bewertet und bezahlt.
    1. Antwort von Jonas Schär  (SchärDrR)
      Sie begreifen es nicht. Wenn Frauen im Fussball gleich bewertet werden gibt es keinen Profi-Frauenfussball mehr da diese nicht das Spielniveau haben. Frauen müssen für sich bewertet werden und unter Ihren Voraussetzungen. Sie sollten eine faire Bezahlung erhalten, diese kann aber nicht gleich sein wie bei den Männern, sonst ist es ein Defizitgeschäft. Willkommen in der Realität, so ungerne wie ich das sage, aber der Fussball ist ein Geschäft
  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Wieviele T-Shirts werden von Ronado oder Messi verkauft? Und wieviele von Rapinoe? Der Markt bestimmt den Wert. Fussballerisch sollte es bei den Prämien gleichviel Geld geben, aber beim Marktwert ist das eine andere Sache. Je mehr der Fussballer dem Club einbringt, desto mehr wird er auch rauskriegen.