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Frauenfussball live bei SRF GC-Frauen: erst das Wankdorf, dann die Fussball-Schweiz erobern

Am Sonntag gastieren die GC-Frauen bei YB – live auf SRF. Wenngleich in der Aussenseiter-Rolle, träumt man bei GC gross.

Caroline Müller
Legende: Auf ihr Comeback hofft GC Top-Torschützin Caroline Müller. Keystone

Es ist mittlerweile über 12 Jahre her, dass Caroline Müller im Cup-Final für den FFC United Schwerzenbach zum 2:2 einnetzte. Am Ende setzten sich ihre Farben im Wankdorf (bzw. damals noch Stade de Suisse) gegen den FFC Bern 4:2 durch. Seither ist viel passiert: Die Schwerzenbacherinnen wurden in die GC-Organisation integriert, der FFC Bern bei YB.

Am Sonntag gastieren die Zürcherinnen nun erstmals seit dem Cup-Triumph im Mai 2008 wieder im Wankdorf. Die Bernerinnen tragen ihre Heimpartien für gewöhnlich im Sportpark Wyler aus. Die coronabedingte Verschiebung der Partie YB-Lugano sorgt nun jedoch für ein leeres Stadion – und einen freien Platz im TV-Programm von SRF zwei. Wenngleich vor leeren Rängen gespielt wird, dürfen sich YB und GC etlicher TV-Zuschauer sicher sein.

BSC YB-Frauen - GC

Die Partie der 9. Runde in der Women's Super League zwischen den BSC YB und GC Zürich können Sie am Sonntag ab 15:50 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen. Manuel Köng wird das Spiel kommentieren. Annette Fetscherin sorgt mit Experte Peter Jehle für eine detaillierte Analyse der Affiche.

GC: Hoffen auf Müller

Sie werden dann vielleicht Zeuge des Comebacks von Caroline Müller. Als einzige GC-Akteurin, die bereits vor 12 Jahren beim Cup-Sieg dabei war, fiel die Stürmerin zuletzt verletzt aus. Trotz nur 4 Einsätzen ist sie mit ebensovielen Toren beste Schützin ihres Teams. Beim 3:1 im ersten Duell mit YB traf sie doppelt. Ohne die Routinierin – sie hat als einzige «Hopperin» die 30er-Grenze bereits überschritten – blieben die Zürcherinnen zuletzt während 4 Ligapartien sieglos.

Video
Archiv: Müller schiesst «Hoppers»-Frauen zum Sieg über YB
Aus Sport-Clip vom 29.08.2020.
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In der Tabelle ist YB bereits um 7 Punkte enteilt, auf Leader Servette Chênois fehlen gar 14 Zähler. Gegen Basel kassierte GC Mitte Oktober eine 2:6-Packung. Der Galgenhumor auf der offiziellen Homepage («GC Frauen auch in Basel mit einem Tennis-Satzergebnis») soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in Niederhasli grosse Brötchen backen wollen.

Bestes Frauen-Team der Schweiz wolle man werden, sich für die Champions League qualifizieren war in einem Konzept zu lesen, von welchem im Sommer der Blick berichtete. Davon ist GC derzeit noch weit entfernt. Ein Sieg im Wankdorf vor laufenden Kameras wäre ein erster Schritt.

SRF zwei, Super League Goool, 25.10.2020, 18:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Mahrer  (Feuerstein)
    Man kann das nicht mit dem Männerfussball vergleichen. Die Frauen erhalten selbst in der obersten Liga weniger Geld als in der Promotion League. Ohne weitere Professionalisierung und TV Präsenz und Geld vom gesamten Verein geht es halt sehr langsam voran. Ich bewundere alle Frauen die sich mit einer riesigen Leidenschaft dem Fußball widmen. Alles noch nicht so verdorben mit dem Geld wie bei den Männern. Weiter so ihr Frauen, meinen Respekt habt ihr
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  • Kommentar von Dietrich Michael Weidmann  (Dietrich Michael Weidmann)
    Nachdem doch nun in der letzten Zeit bei den Spielen der Männer kaum mehr Zuschauer im Stadion sind als bei den Frauenspielen wäre es an der Zeit, das beim SRF genau der Frauenfussball genau gleichviel Sendezeit bekommt wie der Männerfussball!
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    1. Antwort von Thomas Rüegger  (Thomas Rüegger)
      Wenn die Einschaltquoten gleich hoch sind - sicher! Ich habe da aber meine Zweifel.
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    2. Antwort von Thomas Widmer  (Thomy19)
      @Herr Weidmann
      Schauen Sie sich bitte die Zusammenfassung St.Gallen- Basel an. Was die dort für einen Dreck, sorry für das Wort, zusammenspielen, ist schlicht schrecklich. Da steht u. A. eine völlig frei vor dem Tor, muss den Ball 3 Sekunden zurechtlegen, bis danach jemand den Ball abfängt. Da hat ja selbst die Promotions-League der Männer noch weitaus mehr Qualität- doch wird sie nicht gezeigt. Gleichstellung der Geschlechter ist gut, aber im Fussball hat sie (noch) nichts zu suchen!
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    3. Antwort von Bern Bern  (Bern1898)
      @thomas widmer
      Geschätzer herr man(n) sieht immer nur das was man sehen will. Dann schauen die doch mal die zusammenfassung luzern-genf. Wenn das ein schlechtes Spiel ist müssen sie mal überdenken das diese frauen alle arbeiten und nicht so verwöhnt sind wie die männlichen kollegen ;)
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