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Legende: Video Zusammenfassung Frankreich - Nigeria abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.06.2019.
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Fussball-WM der Frauen Französinnen und Deutsche bleiben makellos

  • Gruppe A: Die Gastgeberinnen aus Frankreich tun sich zum Abschluss der Gruppenphase schwer, schlagen Nigeria aber 1:0. Norwegen ist dank einem 2:1 über Südkorea weiter.
  • Gruppe B: Das bereits für den Achtelfinal qualifizierte Deutschland kommt zu einem lockeren 4:0-Erfolg gegen Südafrika. Nach Spaniens 0:0 gegen China ziehen beide Teams in die K.o.-Phase ein, weil die Asiatinnen als einer der 4 besten Gruppendritten feststehen.

Gruppe A: Frankreich harzig, Norwegen effizient

Frankreich - Nigeria 1:0: Die Gastgeberinnen mussten sich auf dem Weg zum 3. Sieg lange gedulden. Superstar Eugenie Le Sommer war geschont worden und kam erst nach einer Stunde in die Partie. Die prägende Szene spielte sich in der 79. Minute ab: Wendie Renard setzte einen Foulpenalty neben das Tor. Doch die Schiedsrichterin liess den Versuch wiederholen, weil sich Nigeria-Keeperin Chiamaka Nnadozie zu früh von der Torlinie wegbewegt hatte. Im 2. Anlauf machte es Renard besser. Die Afrikanerinnen sind auf Schützenhilfe angewiesen, um es unter die 4 besten Gruppendritten zu schaffen.

Südkorea - Norwegen 1:2: Die Skandinavierinnen haben den Achtelfinal-Einzug ihrer Effizienz zu verdanken. 2 Schüsse aufs südkoreanische Tor innert 50 Minuten führten zu ebenso vielen Treffern: Caroline Graham (4.) und Isabell Herlovsen (50.) waren beide per Penalty erfolgreich. Yeo Minji konnte für die dominanten, aber glücklosen Asiatinnen nur verkürzen (78.).

Gruppe B: Deutschland, Spanien und China im Achtelfinal

Südafrika - Deutschland 0:4: Im 3. und letzten Gruppenspiel gaben die deutschen Favoritinnen eine Kostprobe ihres Könnens. Gegen das überforderte Südafrika siegte das bereits für die Achtelfinals qualifizierte Deutschland mit 4:0. Melanie Leupolz, Sara Däbritz, Alexandra Popp und Lina Magull sorgten bereits nach 58 Minuten für das klare Verdikt. Das Team von Martina Voss-Tecklenburg bleibt damit weiter ohne Gegentreffer.

Legende: Video Zusammenfassung Deutschland - Südafrika abspielen. Laufzeit 02:44 Minuten.
Aus sportaktuell vom 17.06.2019.

China - Spanien 0:0: Im zweiten Spiel der Gruppe B trennten sich China und Spanien 0:0 unentschieden – und profitierten beide davon. Spanien ist als Gruppenzweiter (mit der leicht besseren Tordifferenz als China) für den Achtelfinal qualifiziert. Weil China dank den 4 Punkten bereits als einer der 4 besten Gruppendritten feststeht, dürfen sich auch die Asiatinnen über den Einzug in die K.o.-Phase freuen.

Legende: Video China - Spanien: Die Highlights abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.06.2019.

Für die Achtelfinals qualifizierte Teams

Gruppe A: Frankreich, Norwegen
Gruppe B: Deutschland, Spanien, China
Gruppe C: Italien
Gruppe D: England
Gruppe E: Niederlande, Kanada
Gruppe F: USA, Schweden

Frauen-WM live auf RTS und EBU-Plattform

Neben SRF zeigen auch Radio Télévision Suisse (RTS) – auf RTS Deux sowie auf rts.ch/sport, Link öffnet in einem neuen Fenster und in der RTS Sport App – und Radiotelevisione Svizzera (RSI) – auf RSI LA 2 sowie auf rsi.ch/sport, Link öffnet in einem neuen Fenster und in der RSI Sport App – Livespiele der FIFA Frauen-WM. Jene WM-Spiele, die SRF, RTS und RSI nicht live übertragen, macht die European Broadcasting Union (EBU) für die Schweizer Fussballfans via die Onlineplattform https://football.eurovisionsports.tv/, Link öffnet in einem neuen Fenster zugänglich.

Sendebezug: srf.ch/sport, Livestream, 17.6.2019, 18 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    Die Frage darf schon gestellt werden: Hätte der VAR auch eingegriffen, wenn sich die identische Situation auf der anderen Seite abgespielt hätte? Ich habe da grosse Zweifel...und im Spiel USA vs. Chile sorgte der VAR gar für eine Fehlentscheidung. In meinen Augen wäre ein "Challenge-System" die bessere Lösung, als scheinbar ziemlich willkürliche Eingriffe des VAR.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    An dieser WM gelten die neuen Regeln. Die neue Regel für das Verhalten bei einem Penalty schreibt vor, dass der/die Torhüter/in bei Elfmetern nur noch mit einem Fuss die Torlinie berühren muss. Die Schiedsrichter/innen auf dem Feld im VAR-Raum haben deshalb die Aufgabe, besonders genau hinzuschauen, was eine Torhüterin macht, und mit VAR kann man dies auch besser beurteilen. So wird es in Zukunft überall auf der Welt häufiger vorkommen, dass Strafstösse wiederholt werden. Kein Betrug!
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  • Kommentar von Georg Schneider  (Merguez)
    Zur Wiederholung des Penaltys: Rein regeltechnisch war der Entscheid zur Wiederholung korrekt. Der Grund, wieso viele dies hier als unfair erachten, ist dass diese Regel eben sehr problematisch ist in der Hinsicht, dass sie eben sehr viel Ermessensspielraum zulässt und diese Regel deshalb sehr inkonsequent durchgesetzt wird.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Nein, Herr Schneider, die Regel ist klar und hat nichts mit Ermessen zu tun. Entscheidender ist die Frage der Erkennbarkeit eines Verstosses bzw. der Druck auf einem/einer Schiri für den Fall eines Fehlentscheides. Es geht sehr schnell, und man lässt das Spiel lieber laufen, wenn man nicht sicher ist. Hier kommt jetzt aber der VAR zu Hilfe. Wenn der/die Goalie zu früh auch mit dem hinteren Fuss die Torlinie nach vorne verlässt, sieht man diesen Verstoss eindeutig.
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