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Via Armee die Professionalität im Frauenfussball steigern
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Fussballerinnen in der RS Training statt Tarnanzug

Seit 15 Jahren gibt es die Spitzensport-RS – nun sollen vermehrt auch Teamsportlerinnen davon profitieren.

Schwarze Trainerhosen und rot-weisser Kapuzenpulli statt grüne Militär-Kleidung: Die Sportsoldaten erscheinen zwar im Einheits-Tenue zum Mittagessen in der Kantine in Magglingen, aber das Militär scheint weit weg zu sein. Denn die Spitzensport-RS und danach auch die Wiederholungskurse haben nur wenig gemein mit einer normalen Militärausbildung. Es gibt keine Kaserne und auch keine Waffen – geschossen wird höchstens auf das Tor.

In den letzten 15 Jahren haben 779 Sportler die Spitzensport-RS besucht, 88 davon waren Frauen – vor allem aus Wintersportarten wie Ski alpin, Snowboard oder Biathlon. Aber von allen Teamsportarten haben erst zwei Fussballerinnen die Spitzensport-RS absolviert, die beiden YB-Spielerinnen Seraina Friedli und Thaïs Hurni.

Kein Stress, dafür ein Sold

Wenn es nach dem Schweizerischen Fussballverband geht, gibt es da grossen Nachholbedarf. In Zukunft möchte der SFV pro Jahr zwei bis drei Spielerinnen in die Spitzensport-RS schicken, damit diese unter professionellen Bedingungen trainieren und sich voll und ganz auf den Sport fokussieren können.

Das heisst: Kein Brotjob, kein Stress – dafür mehr Training, mehr Regeneration und erst noch eine Sold-Entschädigung.

Aber es gibt auch Spielerinnen, die sich nicht mit dem Militär identifizieren können und keine Spitzensport-RS machen möchten. Mehr dazu erfahren Sie im Radiobeitrag.

Sendebezug: Radio SRF 1, Echo der Zeit, 05.02.2020, 18:00 Uhr

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