Die Frauen-EM 2025 ist hierzulande noch in bester Erinnerung. Volle Stadien, imposante Fanmärsche, eine begeisternde Nati und toller Fussball prägten das Turnier im Juli. 7 Monate nach dem Titelgewinn der Engländerinnen zog der SFV eine Zwischenbilanz und informierte, welchen Effekt die EURO auf den Schweizer Fussball hatte.
«Die EM war wichtig für die Sichtbarkeit des Frauenfussballs in der Schweiz und wichtig für die Stellung der Frau in der Gesellschaft», sagt SFV-Präsident Peter Knäbel und fügt an: «Das wollen wir ausnutzen.» Man sehe erfreuliche Entwicklungen bei der Anzahl der Trainerinnen, Funktionärinnen und den Schiedsrichterinnen. Zudem gäbe es rund 10 Prozent mehr Spielerinnen als vor der EURO.
Auch Marion Daube, Direktorin Frauenfussball beim SFV, spricht von «einem stetigen Wachstum» in verschiedensten Bereichen. Dieser bringt indes auch Herausforderungen mit sich, nicht zuletzt im Bereich Infrastruktur. Viele Klubs stossen an Kapazitätsgrenzen. «Infrastruktur ist Key», streicht Knäbel heraus. Da müsse man Lösungen finden.