Im Schweizer Frauenfussball führt im Moment kein Weg an Servette vorbei: Die Genferinnen haben in der laufenden Meisterschaft in 14 Spielen noch nie verloren (2 Remis). Anders sieht es bei den FCZ Frauen aus, die nach einem mauen Auftakt den Tritt gefunden haben, im Jahr 2026 aber noch auf den ersten Sieg warten.
Nun treffen die beiden Teams, die in diesem Jahrzehnt die meisten Meisterschaftstitel und Cupsiege teilen (je 4), im Cup-Halbfinal aufeinander. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, abschreiben sollte man die Rekordsiegerinnen aus Zürich allerdings nicht, gehen sie doch als Titelverteidigerinnen ins Rennen.
Im anderen Halbfinal duellieren sich die Meisterinnen von YB mit Basel. Wie Zürich glückte den Baslerinnen der Start ins neue Jahr nicht wunschgemäss. In der vergangenen Cup-Kampagne bewiesen sie aber, dass mit ihnen zu rechnen ist: Erst im Final unterlag der FCB dem FCZ, hatte dabei unter anderem Servette in einem Penaltykrimi im Halbfinal ausgeschaltet. Die Motivation für die YB Frauen: Mit dem 16. Cupsieg könnte man mit Rekord-Champion Zürich gleichziehen.