Bayerns Frauen stehen den Männern in dieser Saison in nichts nach. Sie stehen ebenfalls bereits als Meisterinnen fest und können noch das «Triple» gewinnen. Und es gibt noch eine Parallele.
Trainer José Barcala muss wie Vincent Kompany in Paris von der Tribüne aus zuschauen. Der Spanier wurde gesperrt, weil er sich im Hinspiel gegen Barcelona (1:1) nach einer roten Karte gegen die Münchnerinnen zu stark aufgeregt hatte.
Dabei wäre der Ex-Trainer von Servette Chênois eigentlich ein Mann der sanften Töne. «Manchmal ist Stille wichtiger als jedes Wort», lautet sein Credo. Und unter Barcala hat Bayern eine beeindruckende Entwicklung gemacht.
Es war eine der schlimmsten Nächte meines Lebens.
Schliesslich ging das erste CL-Spiel der Saison mit 1:7 verloren – ausgerechnet in Barcelona. «Es war eine der schlimmsten Nächte meines Lebens», blickte der 44-Jährige zurück. Nun winkt bei der Neuauflage im Camp Nou gegen das Team von Nati-Spielerin Sydney Schertenleib der erstmalige Finaleinzug.
Im 2. Halbfinal befindet sich Arsenal gegen OL Lyonnes nach einem 2:1 im Hinspiel leicht im Vorteil.