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Women's Champions League Finalsieg gegen Lyon: Barcelona ist wieder auf Europas Thron

  • Die Frauen des FC Barcelona gewinnen zum 4. Mal der Klubgeschichte die Champions League.
  • Stürmerin Ewa Pajor sorgt mit ihrem Doppelpack im Final gegen OL Lyonnes für die Vorentscheidung.
  • Sydney Schertenleib bleibt in Oslo ohne Einsatz, darf sich aber über ihren 1. CL-Titel freuen.

Sie sind zurück auf dem Thron Europas: Die Barça-Frauen behielten im Champions-League-Final in Oslo gegen OL Lyonnes die Oberhand und siegten 4:0. Für Barcelona ist es der 4. CL-Titel der Klubgeschichte nach 2021, 2023 und 2024.

Ganz so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, wurde es allerdings erst in der 2. Halbzeit. Ewa Pajor lenkte die Partie mit ihrem Doppelpack (55./70.) in die Richtung der Katalaninnen. Beim 1. Treffer schaltete Barcelona nach einem Lyon-Ballverlust blitzschnell um, Patri Guijarro trug die Kugel nach vorn. Im richtigen Moment passte sie zur polnischen Stürmerin, die mit ihrem präzisen Schuss Lyon-Goalie Christiane Endler keine Chance liess. Die Weichen waren gestellt.

Lyon-Führung zählt nicht

In der 1. Halbzeit hatte sich das Team von Pere Romeu noch schwergetan. Nach vorne wollte praktisch nichts gelingen – sinnbildlich dafür unsaubere Vorstösse und fehlende Präzision. War es die Nervosität? Nach dem verpassten Titel im Vorjahr (0:1-Finalniederlage gegen Arsenal) wollten die Katalaninnen den Henkelpokal unbedingt wieder zurück nach Spanien bringen.

Dieses Vorhaben schien vorerst zu scheitern. Lyon dominierte das Spielgeschehen und kam zu richtig guten Chancen. Glück für Barça: Der vermeintliche Führungstreffer der Französinnen durch Lindsey Heaps (14.) wurde wegen einer Offsidestellung zurückgenommen.

Schertenleib im Final ohne Einsatz

Nach der Pause drehten die Barcelona Frauen bekanntlich auf. Pajor mit ihren Treffern Nummer 10 und 11 in dieser Kampagne und Salma Paralluelo (90./93.), in der Schlussphase ebenfalls mit einem Doppelpack, sorgten vor 24'258 Fans für den schlussendlich klaren Sieg. Für Pajor klappte es nach zuvor 5 verlorenen CL-Finals zum 1. Mal mit dem Titel.

Nicht zum Einsatz im Endspiel kam Sydney Schertenleib. Dennoch darf sich das Nati-Juwel als 6. Schweizerin über den CL-Gewinn freuen. Zuvor war das Lia Wälti (2025 mit Arsenal), Ana-Maria Crnogorcevic (2015 mit Frankfurt, 2021 und 2023 mit Barcelona), Noelle Maritz (2014 mit Wolfsburg), Lara Dickenmann (2011 und 2012 mit Lyon) und Kathrin Lehmann (2009 mit Duisburg) gelungen.

SRF info, Sportlive, 23.05.2026, 17:45 Uhr ; 

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