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Auftakt in WM-Qualifikation Durchzogene Leistung reicht Nati gegen Nordirland locker zum Sieg

  • Die Schweizerinnen starten mit einem 2:0-Heimsieg gegen Nordirland in die Qualifikation zur WM 2027.
  • In einer ereignisarmen Partie in Lausanne erzielen Riola Xhemaili und Svenja Fölmli die Tore.
  • Am Samstag geht es für die Nati auswärts in Malta weiter – ab 18:40 Uhr live auf SRF info.

Die Frauen-Nati hat die ersten drei Punkte auf dem Weg an die WM-Endrunde 2027 in Brasilien im Sack. Das ist die beste und gleichzeitig auch die wichtigste Quintessenz aus dem Auftaktspiel in der WM-Qualifikation gegen Nordirland. Mit ihrem Treffer in der 91. Minute machte Svenja Fölmli den Sack im Stade de la Tuilière in Lausanne zu. Die Luzernerin war erst kurz zuvor für die Schlussminuten eingewechselt worden.

Als die Partie bereits entschieden gewesen war, sorgte die Schiedsrichterin Shona Shukrula für einen Aufreger der kuriosen Sorte. Obschon sie eine Nachspielzeit von fünf Minuten signalisiert hatte, pfiff Shukrula die Partie bereits in der 94. Minute ab. Die niederländische Unparteiische bemerkte ihren Fauxpas aber schnell und nahm ihren Entscheid zurück. Das Spiel wurde für etwas mehr als eine Minute nochmals angepfiffen, ehe das 2:0 definitiv unter Dach und Fach war.

Harmlos, harmloser, Nordirland

Dass die Schweiz überhaupt bis zum 2:0 von Fölmli um den Startsieg hatte «zittern» müssen, dürfte bei Trainer Rafel Navarro doch die eine oder andere Sorgenfalte provoziert haben. Die Nati schaffte es über weite Strecken nicht, die krasse Dominanz in Sachen Ballbesitz auch in Torgefahr zu verwandeln. Zwar war die Taktik von Navarro – mit vielen Pässen spielerische Lösungen zu finden – ersichtlich, in der Umsetzung mangelte es aber oft an der nötigen Präzision.

Die Schweizerinnen drohten jedoch zu keinem Zeitpunkt, für die fehlende Durchschlagskraft bestraft zu werden. Dazu war Nordirland schlicht nicht in der Lage. Die Britinnen legten ihren Fokus ausschliesslich auf die Verteidigung und erschienen so gut wie nie in der gegnerischen Hälfte. So erlebte Livia Peng, die von Navarro den Vorzug vor Elvira Herzog und Irina Fuchs erhielt, einen äusserst gemütlichen Abend.

Die Basis zum letztlich souveränen, wenngleich auch wenig überzeugenden Auftaktsieg legte die Nati vor der Pause. Nach einem Eckball reagierte Riola Xhemaili in der 22. Minute am schnellsten und zeichnete per Volley für den Schweizer Führungstreffer verantwortlich.

So geht's weiter

Am Samstag steht für die Schweizerinnen die zweite Partie in der Quali-Gruppe 2 der Liga B an. Auch auswärts in Malta tritt die Nati als haushohe Favoritin an, alles andere als drei weitere Punkte wären eine dicke Überraschung. Malta startete am Dienstag mit einer 0:3-Niederlage in der Türkei in die Kampagne. Das Duell Malta - Schweiz ist am Samstag ab 18:40 Uhr live auf SRF info zu sehen.

Die Stimmen zum Spiel

Übersicht WM-Qualifikation

SRF zwei, Sportlive, 03.03.2026, 18:40 Uhr ; 

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