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Barrage-Rückspiel Gelingt das Wunder im Abschiedsspiel?

In Schaffhausen endet die Ära von Martina Voss-Tecklenburg. Selbst wenn die Schweiz gegen die Niederlande hoch gewinnt.

Das Schweizer Frauen-Nationalteam braucht am Dienstag gegen die Niederlande nach dem 0:3 im Hinspiel ein sportliches Wunder, um die WM-Qualifikation zu schaffen.

Wir haben nichts mehr zu verlieren.
Autor: Lia Wälti

Trotz einer über weite Strecken guten Leistung waren die Schweizerinnen im Hinspiel in Utrecht gegen den amtierenden Europameister chancenlos geblieben. «Das Resultat widerspiegelt die sportliche Realität», sagte Laurent Prince, der Technische Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes. «Noch sind wir auf diesem Niveau nicht kompetitiv genug.»

Um die Hypothek aus dem Hinspiel zu korrigieren, brauchen die Schweizerinnen in Schaffhausen mindestens 3 Tore. Zwar kehrt Ramona Bachmann nach ihrer Sperre zurück, aber Captain Lara Dickenmann wird weiter fehlen. Die Taktik der Schweizerinnen ist klar. «Wir müssen Risiken eingehen», sagte Lia Wälti. «Wir haben nichts mehr zu verlieren.»

WM-Chancen vorher verspielt

Das Verpassen der Endrunde wäre der kleine Makel im Reinheft von Voss-Tecklenburg, die sich mit dem Wechsel zum DFB nach dem Spiel gegen die Niederlande einen Traum erfüllt.

Sollte die SFV-Auswahl scheitern, hätte sie die Qualifikation aber nicht gegen den Europameister verspielt. Mit der Niederlage in Schottland und dem Remis in Polen hatten die Schweizerinnen ihre perfekte Ausgangslage zum Abschluss der Gruppenphase aus der Hand gegeben.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Barrage-Rückspiel zwischen der Schweiz und den Niederlanden am Dienstag ab 18:40 Uhr live auf SRF zwei oder im Live-Ticker in der Sport App.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 09.11.18, 20:20 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Othmar Eberhard (Othmar Eberhard)
    Heute wäre ein Punkt schon eine Riesenüberraschung. Fie NL sind einfach zu gut.
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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Damit die Frauen überhaupt eine Chance haben um in solchen Situationen zu bestehen, müssten die Bedingungen besser werden. Solange der Frauenfussball so ein Randdasein fristet, sind Erfolge wie die letzten Jahre halt einfach schöne Überraschungen.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Christian Graf, welche konkreten Verbesserungen schauen Sie als notwendig an? Im Bereich der Nationalteams der Frauen (inkl. U-Mannschaften) wird nämlich im SFV sehr gut gearbeitet, und es gibt zum Glück immer mehr Spielerinnen, welche in einer starken ausländischen Liga berufsmässig spielen können. Anders als bei den Buben - inkl. derjenigen mit Migrationshintergrund - ist der Fussball bei den Mädchen und jungen Frauen in der Schweiz aber noch keine Massenbewegung. Diese Breite fehlt.
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