- Nati-Coach Rafel Navarro bietet für die beiden WM-Quali-Spiele gegen Malta und Nordirland 24 Spielerinnen auf.
- Lydia Andrade und Ella Touon kehren zurück, Torhüterin Lourdes Romero darf erstmals Natiluft schnuppern.
- Das Duell mit Malta steigt am 5. Juni in Lugano, am 9. Juni tritt die Nati in Nordirland an.
Die erste Qualifikationsphase für die WM 2027 in Brasilien geht für die Schweiz in in die entscheidende Phase. Mit einem Sieg gegen Malta am 5. Juni ist der Nati der Gruppensieg in der Liga B so gut wie sicher.
Für dieses Unterfangen hat Nationaltrainer Rafel Navarro am Dienstag bewährte Kräfte aufgeboten. Im Vergleich zu den letzten beiden Quali-Partien gegen die Türkei (3:1, 1:1) kommt es nur zu drei Änderungen. Verteidigerin Ella Touon und Angreiferin Lydia Andrade kehren wieder in den Kreis des Nationalteams zurück. Torhüterin Lourdes Romero kommt zu ihrer Nati-Premiere. Die 23-Jährige steht seit letztem Sommer bei Nürnberg unter Vertrag.
Nicht mehr aufgeboten wurden Torhüterin Irina Fuchs sowie die Offensivkräfte Alisha Lehmann und Svenja Fölmli. Lehmann und Fölmli hatten zuletzt mit Blessuren zu kämpfen.
Stadion-Eröffnung in Lugano
Für die Partie gegen Malta kehrt die Frauen-Nati nach 20 Jahren ins Tessin zurück. Dem Team von Trainer Navarro kommt die Ehre zuteil, die neugebaute Arena in Lugano am 5. Juni zu eröffnen. Vier Tage später tritt die Schweiz in Nordirland an.
Sollte die Schweiz ihrer Favoritenrolle gerecht werden, ist der Gruppensieg Tatsache. Dieser wiederum ist insofern wichtig, um sich für die zweite Phase der WM-Qualifikation, die WM-Playoffs, in die bestmögliche Ausgangslage zu bringen. Als Gruppensiegerin würde die Schweiz in der 1. Playoff-Runde auf ein zweit- oder drittplatziertes Team aus der Liga B treffen.