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Schweizer Nati in der WM-Quali Pilgrim: Schwierige Zeit hinter sich lassen und neu angreifen

AS-Roma-Legionärin Alayah Pilgrim ist nach längerer Verletzungspause zurück im Kreis des Schweizer Nationalteams.

Vor 220 Tagen lief Stürmerin Alayah Pilgrim letztmals für die Schweizer Nati auf. Es war beim überraschenden 1:0-Sieg gegen Kanada in Luzern, als die 23-jährige Aargauerin für den einzigen Treffer der Partie verantwortlich war. An der Seitenlinie stand damals noch Pia Sundhage, die in der Zwischenzeit durch Rafel Navarro abgelöst wurde.

Ende November 2025 figurierte Pilgrim zwar auch unter dem Spanier im Aufgebot, kam im Testspiel gegen Belgien (1:2) jedoch nicht zum Einsatz. Und danach? Ab Januar schlug sich die Offensivspielerin der AS Roma mit einer alten Verletzung, einem Knorpelschaden, herum. Es war, wenig überraschend, keine einfache Zeit für Pilgrim.

Rückschlag durch Verletzung

«Es gab schwierige Momente», blickt die 18-fache Nationalspielerin zurück. «Eine Verletzung wirft einen immer zurück. Man fragt sich: ‹warum schon wieder?›. Man ist sich zwar des eigenen Potenzials bewusst, kann es jedoch nicht konstant zeigen. Das macht es schwierig», so Pilgrim.

Auch dank psychologischer Hilfe befindet sie sich nun wieder auf einem guten Weg, verrät die schweizerisch-marokkanische Doppelbürgerin. «Einen Sportpsychologen kann ich jeder Sportlerin und jedem Sportler ans Herz legen. Es ist wichtig, dass man lernt, mit Verletzungen umzugehen und dass man ein gutes Umfeld hat. Denn wenn man mental damit nicht klarkommt, dann funktioniert es auf dem Platz nicht.»

Neu angreifen im neuen Stadion

Anfang April gab Pilgrim für die Römerinnen ihr Comeback und erzielte prompt das entscheidende Tor beim 4:3-Sieg gegen Como. In den letzten 3 Saisonspielen skorte sie noch zweimal (1 Tor, 1 Vorlage). «Ich bin froh, konnte ich gegen das Saisonende hin wieder eine entscheidende Rolle einnehmen», sagt Pilgrim.

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das WM-Quali-Spiel zwischen der Schweiz und Malta am Freitag ab 19:10 Uhr live auf SRF zwei. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

Eine solche Rolle will sich die Angreiferin auch im Nationalteam wieder erarbeiten. Die nächste Chance dazu bietet das WM-Quali-Spiel gegen Malta am Freitag in Lugano – ein für Pilgrim noch ungewohntes Umfeld. In Lugano hat sie bislang noch nie gespielt. In jenem Stadion von Freitag hat ohnehin noch niemand gespielt – das Duell zwischen der Schweiz und Malta markiert die Eröffnung der neuen Arena, Nachfolgerin des Cornaredo.

«Es ist eine Ehre, dass wir das neue Lugano-Stadion eröffnen dürfen», blickt Pilgrim mit Vorfreude auf den Freitag. «Es warten zwei wichtige Spiele. Wir wollen Gruppenerste werden.» Holt die noch ungeschlagene Schweiz am Freitag mehr Punkte als die Türkei, ist der Gruppensieg bereits perfekt. Am Dienstag trifft Navarros Team noch auswärts auf Nordirland. So oder so führt der Weg für die Schweiz an die WM 2027 über 2 Playoff-Runden.

WM-Quali Frauen

SRF zwei, Sportflash, 01.06.2026, 23:10 Uhr ; 

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