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70. Fifa-Kongress Infantino: «In der neuen Fifa verschwindet kein Geld mehr»

Die Fifa muss aufgrund der Coronavirus-Pandemie finanzielle Einbussen hinnehmen. Zudem wehrt sich Präsident Gianni Infantino gegen die Vorwürfe der Schweizer Behörden.

«Das Geld geht dahin, wohin es soll, um dem Fussball zu helfen.»
Legende: Fifa-Präsident Gianni Infantino «Das Geld geht dahin, wohin es soll, um dem Fussball zu helfen.» Keystone

Die Fifa rechnet für 2020 mit einem Verlust von 794 Millionen Dollar, wie der Weltverband am Freitag am 70. Fifa-Kongress bekannt gab. Die Fifa hatte zuletzt beschlossen, den nationalen Verbänden zur Bewältigung der Folgen der Coronavirus-Pandemie insgesamt 1,5 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen.

«In der neuen Fifa verschwindet kein Geld mehr», sagte Präsident Gianni Infantino. «Das Geld geht dahin, wohin es soll, um dem Fussball zu helfen.» Alles sei «voll transparent», so Infantino.

Infantino wehrt sich

Der Walliser wehrte sich beim online durchgeführten Kongress erneut gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Schweizer Behörden. Bundesstaatsanwalt Stefan Keller hatte im August ein Strafverfahren gegen Infantino und den damaligen Bundesanwalt Michael Lauber aufgrund früherer Treffen eröffnet. Die Treffen seien arrangiert worden, um zu zeigen, «dass die neue Fifa Meilen, Welten entfernt ist von der alten Fifa», so Infantino.

Video
Aus dem Archiv: Infantino wird als Fifa-Präsident bestätigt
Aus Sport-Clip vom 05.06.2019.
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4 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Nun konnte Infantino, dank Corona, legal das Geld an Verbandspräsidenten etc auszahlen....
    Der glaubt ja selber nicht was er das sagt verlogen und korrupt bis tief drinnen
  • Kommentar von Renato Longa  (Nusstortenbäcker)
    Laut NZZ vom 2. 4. 2019 bezieht Herr Infantino ein Jahressalär von 2.8 Mio. Das Geld geht also dorthin, wo es soll. Unverschämt, wer hier eine Veränderung fordert.
  • Kommentar von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
    Dass Geld in der FIFA verschwindet! Nein, das würde auch nie jemand behaupten. Dem sagt man zielgerichtet investieren. Vielleicht könnte Herr alt Bundesanwalt Lauber etwas dazu sagen aus den "beiden (waren es zwei) vergessenen Besprechungen mit Herrn Infantino? Man muss davon ausgehen, dass Herr Lauber komischerweise nicht nur das Gespräch sondern auch die Traktandenliste dieser Gespräche vergessen hat. Erstaunlich sowas, genau diese beiden Sitzungen . . . . . .