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Achtelfinals am Afrika-Cup Sensationelle Komoren mit grossen Personalsorgen

Bei der Premiere am Afrika-Cup stehen die «Quastenflosser» im Achtelfinal. Wegen Corona gehen dem Team aber die Spieler aus.

Die Spieler der Komoren feiern den Coup gegen Ghana.
Legende: Grenzenloser Jubel Die Spieler der Komoren feiern den Coup gegen Ghana. imago images

Die Fussballer von den Komoren, einem Inselstaat mit 850'000 Einwohnern, sind erstmals überhaupt beim Afrika-Cup dabei. Die Teilnahme der Coelecantes, der «Quastenflosser», ist eine der grössten Sensationen in der Geschichte des Turniers.

Mit wenig Kredit gestartet, verlor der 132. der Weltrangliste die ersten beiden Gruppenspiele gegen Gabun und Marokko. Gegen Ghana gelang den Komoren dann aber der Coup. Dank einem 3:2-Erfolg sicherten sie sich Rang 3 und zogen als einer der 4 besten Gruppendritten in den Achtelfinal ein.

Dort wartet am Montag Gastgeber Kamerun. Ausgerechnet vor dem grössten Spiel in der Geschichte der Komoren wird das Team nun eingebremst. 7 Spieler wurden positiv auf Corona getestet, darunter die beiden Torhüter Moyadh Ousseini und Ali Ahamada. Weil Stammkeeper Salim Ben Boina verletzt ausfällt, stehen die Komoren ohne Schlussmann da.

Gemäss Regeln muss ein Team antreten, wenn mindestens 11 Spieler negativ getestet wurden. Wenn kein Torhüter verfügbar ist, muss ein Feldspieler einspringen.

Audio
Archiv: Europa stört sich am Afrika-Cup
03:39 min
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 39 Sekunden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Brunner  (Verofit)
    Die ganze Welt (ausser Kamernun) wird wohl heute den Komoren die Daumen drücken. Möge das Märchen weitergehen.
  • Kommentar von Flumi Del Mar  (Flumi)
    Bitter, bitter, und die Crux an der Geschichte, früher oder später wird jeder einmal an Corona erkrankt sein. Aber mit den jetzigen Covjd-Regeln, wird den Komoren das grösste Spiel ihrer Karriere vermiest!
    1. Antwort von Armin Meile  (MrMele)
      Danke für den guten Kommentar. Ich erlebe dasselbe im Berufsalltag: Regelmässige Reihentests führen zu unglaublich vielen Ausfällen - und nur rund 1/3 davon hat überhaupt Symptome. Da stellt sich schon die Frage, ob diese Strategie jetzt noch einen Sinn hat. Schade ist es auf jeden Fall für die Komoren, welche mit ihrem Rumpfteam ohne Torhüter gegen Kamerun einen noch schwereren Stand haben werden, als es ohnehin gewesen wäre. Hoffentlich kann das Team den speziellen Moment trotzdem geniessen!