Marokko bleibt beim Heimturnier am Afrika Cup auf Titelkurs. Der WM-Halbfinalist von 2022 stiess dank einem 2:0 gegen Kamerun in den Halbfinal vor. Brahim Diaz traf auch im fünften Spiel und legte damit die Basis zum Erfolg der Marokkaner.
Der Stürmer von Real Madrid lenkte in der 26. Minute einen Schuss geschickt ins gegnerische Tor. Das 2:0 in Marokkos Hauptstadt Rabat erzielte Ismael Saibari von PSV Eindhoven eine gute Viertelstunde vor Schluss.
Keine Super-League-Spieler mehr dabei
Im anderen Viertelfinal vom Freitag schied Mali mit den beiden letzten im Turnier verbliebenen Vertretern aus der Super League aus. Abdoulaye Diaby (GCZ) und Gouassou Diakité (Lausanne) scheiterten in Tanger mit 0:1 an Senegal. Die zwei entscheidenden Aktionen gab es in der ersten Halbzeit: das Tor von Evertons Iliman Ndiaye (27.) und die gelb-rote Karte gegen Malis Mittelfeldspieler Yves Bissouma (45.).
Im Halbfinal trifft Senegal auf Ägypten oder die Elfenbeinküste und Marokko auf Algerien oder Nigeria. Die letzten zwei Viertelfinals finden am Samstag statt.