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Schweizer Fussball ruht bis Ende April
Aus sportaktuell vom 13.03.2020.
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Auch kein Nati-Zusammenzug SFV stellt Fussballbetrieb in der Schweiz bis Ende April ein

In der Schweiz ruht per sofort der gesamte Liga-Betrieb. In der Super League wird frühestens am 30.4. wieder gespielt.

In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) entschieden, den Spielbetrieb bis auf Weiteres vollständig auszusetzen.

Die Swiss Football League unterbricht die Meisterschaften in der Super League und in der Challenge League für mindestens bis am 30. April 2020. «Klares Ziel ist es jedoch weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen», teilte der Verband in einem Mediencommuniqué mit.

Blanc: «Entscheid im Sinne der Gesellschaft»

SFV-Zentralpräsident Dominique Blanc erklärte, dass aussergewöhnliche Situationen aussergewöhnliche Massnahmen erfordern: «Es ist ein Entscheid im Sinne der Gesellschaft und der Gesundheit aller Menschen in unserem Land.»

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Blanc: «Wir müssen sofort handeln» (franz.)
Aus Sport-Clip vom 13.03.2020.
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Somit hat sich die Super League gegen «Geisterspiele» ausgesprochen. Für 2./3. Mai wäre bereits die 32. Runde angesetzt gewesen. Aktuell stehen die Mannschaften in der höchsten Liga bei 23 Meisterschaftsspielen. Die letzten Partien fanden am 23. Februar statt.

Kein Zusammenzug für Nati und U21

Der SFV gab zudem bekannt, dass er vom Zusammenzug des Nationalteams vom 23. bis 31. März absieht. Nach der Absage der beiden Testspiele des Schweizer A-Nationalteams in Katar gegen Kroatien (26. März) und Belgien (30. März) wollte man sich vor zwei Tagen zunächst um ein Ersatzprogramm bemühen. Auf ein solches werde nun verzichtet.

Auch der geplante Zusammenzug der U21 mit den EM-Qualifikationsspielen gegen Aserbaidschan (26. März in Sitten) und auswärts gegen Frankreich (30. März in Caen) entfällt.

Im Moment steht für uns im Zentrum, einen Beitrag zur Besserung der Lage in der Schweiz und in der Welt zu leisten.
Autor: Vladimir Petkovic

Die Gesundheit der Spieler und deren Angehörigen stehe im Vordergrund, sagt der Nationalmannschafts-Direktor Pierluigi Tami.

Nationalcoach Vladimir Petkovic wird wie folgt zitiert: «Ich bin mir bewusst, dass es jetzt für uns eine lange Pause geben wird. Aber im Moment steht für uns im Zentrum, einen Beitrag zur Besserung der Lage in der Schweiz und in der Welt zu leisten. Es ist auch ein Signal unsererseits, dass Mannschaften aller Sportarten mithelfen können, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen.»

Radio SRF 1, Abendbulletin, 13.03.2020, 18:45 Uhr.;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    bis ende april sind zu viele spiele verschoben um noch die saison zu beenden. ich glaube man kann jetzt schon sagen, dass es dieses jahr keine meister geben wird.
  • Kommentar von Marco Knecht  (Marco Knecht)
    Sehr schlechten Entscheid !!! Handball, Volleyball und Eishockey haben richtig entscheidet. In der deutsche Schweiz hat man die Lage non nicht richtig erkannt.
    In Italien sind nur gestern 200 Menschen am Virus gestorben, im Tessin (wo ich wohne) wird man langsam von der schreckliche Realität eingeholt... und ihr macht Freundschaftsspielen? Ein Unsinn!!! Ihr werdet auch noch aufwachen !!
    1. Antwort von Andreas Hug  (AndiHug)
      bei ihnen hat wohl die panik eingestzt? ich sehe das immernoch gelassen. virus gab es schon immer auf der welt und wird es auch in zukunft wieder geben.
    2. Antwort von Marco Knecht  (Marco Knecht)
      Herr Hug sie sind beim Fussball geblieben. Panik? Nein, nur Realismus. Wenn langsam die Schwerkrankenanzahl grösser als die Notfallbetter wird... Bestimmt (leider) werden sie in 3 Wochen nicht mehr an Fussball denken.
  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    Liebe Sportfreunde. Es ist fünf vor zwölf. Jetzt heist es zusammenhalten. Für viele Menschen ist der Virus Lebensgefährlich und es ist unsere Aufgabe alles zu Unternehmen unsere Mitmenschen zu schützen und helfen wo es geht. Ich bin überzeugt: Miteinander schaffen wir das. Ohne Panik aber mit Respekt und disziplin.
    1. Antwort von Adrian G. Walser  (QNH1013)
      Schöne Worte und absolut zu unterstützen! Aber wenn ich die leergekauften Regale sehe, dann sehe ich schwarz: Panik pur! Sowie respekt- und disziplinlos. Und in höchstem Masse unsolidarisch. Einfach nur erbärmlich.