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Debatte um Gehaltsverzicht Real Madrids Kroos dreht den Spiess um

Toni Kroos hält einen Lohnverzicht nicht für den besten Weg, um in der Corona-Krise zu helfen. Der Deutsche hat andere Pläne.

Toni Kroos.
Legende: Möchte lieber selber entscheiden, wohin sein Geld geht Toni Kroos imago images

Mittlerweile haben sich zahlreiche Grossklubs in ganz Europa dazu entschieden, als Zeichen der Solidarität auf Teile ihrer Gehälter zu verzichten. Auch bei Real Madrid stimmten die Spieler einem Lohnverzicht von 10 Prozent zu.

Sollte die aktuelle Saison abgebrochen werden, würde die Kürzung bei 20 Prozent liegen, teilte der Klub mit. Vom eingesparten Geld sollen die finanziellen Einbussen der zahlreichen anderen Angestellten des Klubs minimiert werden.

Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein, wobei es hier nicht nötig ist.
Autor: Toni Kroos

Geht es nach Toni Kroos, hätte man auf die Massnahme verzichten können. «Was ich besser finde ist, schon das volle Gehalt zu bekommen, aber dann mit dem Gehalt vernünftige Sachen zu machen und links und rechts zu helfen», sagte der 30-jährige Mittelfeldspieler gegenüber dem Südwestrundfunk SWR. Es gebe viele Stellen, wo Hilfe nötig sei, so Kroos weiter.

Lieber gezielt Spenden

Der Deutsche lieferte auch eine Erklärung für seine Meinung: «Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein, wobei es hier nicht nötig ist.»

Kroos ist nicht der einzige Fussballer, der sich gegen einen Lohnverzicht ausspricht. Wayne Rooney nannte die aktuelle Debatte «eine Schande». Es könne nicht sein, dass Fussballer plötzlich die Sündenböcke seien.

Radio SRF 4 News, Abendbulletin, 3.4.2020;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Im Fussball wird zuviel verdient. Die Arabischen ÖL SCHEICHS haben in GB,SP, F, D, und anderen Länder das Geld zu locker ausgegeben. Für die Spieler sicher nicht einfach, da der Ferrari oder getunte Audi/Porsche/ Lamborghini, Aston Martin ziemlich im Unterhalt kostet. Macht das die Spieler glücklicher? Nein, denke, dass Spieler wie Shakiri oder andere, das ganz schön in den Kopf gestiegen ist. Ohne Abschluss ohne Ausbildung Millionär. Bin nicht neidisch, aber einen Lohn wie eines Ing. ist ok.
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  • Kommentar von Philipp Hartmann  (philendank)
    Bin auch der Meinung, dass die Fussballer zuviel verdienen... Aber was spenden die Banker, die Pharmamultis und all die 500'000 Millionäre, die in der Schweiz leben??
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Hartmann .nicht ablenken, wir sind hier nun bei den Fussballern und die geben im Moment mehrheitlich ein Himmeltrauriges Bild ab und zeigt manch einer wie ehrlich im vorhinein war als er das Simblem des Leibchen vom Verein geküsst hat. Das sind die waren Sozialschmarotzer und nicht die wenigen die sich vielleicht ei paar Euro mehr nehmen um zu Überleben. Jeder Spieler der mehr als eine Million verdient als Lohn ist Überbezahlt.
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  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    Peinlich und extrem arrogant von Toni Kroos, der ein geschätztes Vermögen von 25 Millionen Euro hat und bei Real pro Monat 1.6 Millionen verdient, in einem Land wo das Durchschnittseinkommen 1'900 Euro ist.
    Hoffentlich boykottieren die Fans die Vereine nach Ende der Massnahmen noch ein bisschen.
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    1. Antwort von Martin Meier  (M.Meier)
      bisschen überrascht über all die Ablehnung. Scheint als fänden es viele Leute gerechtfertigt, dass wir alle Kurzarbeit machen sollen, Stars jedoch nicht auf Millionen verzichten sollen. Interessant.
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