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Luis Figo
Legende: Will auch nicht FIFA-Präsident werden Luis Figo hat seine Kandidatur zurückgezogen. Keystone
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Fussball allgemein FIFA-Wahl: Auch Luis Figo verzichtet

Nach dem Niederländer Michael van Praag hat nun auch der Portugiese Luis Figo seine Kandidatur bei der FIFA-Präsidentschaftswahl zurückgezogen.

Luis Figo, ehemaliger Fussballstar aus Portugal, erklärte in einem persönlichen Statement seine Entscheidung. Der 42-Jährige kritisierte den Wahlprozess als Abstimmung zur Macht eines einzelnen Mannes - «etwas, das ich nicht bereit bin mitzumachen».

Zwischen Teufel und Jesus

«Ich habe in den vergangenen Monaten einige Vorfälle in der ganzen Welt beobachtet, die jeden, der sich einen freien, demokratischen und sauberen Fussball wünscht, nur beschämen können», erklärte Figo.

«Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie Verbandspräsidenten zunächst FIFA-Führungspersonen mit dem Teufel verglichen - und dann, am nächsten Tag auf der Bühne, mit Jesus Christus. Das wurde mir nicht erzählt, ich habe es selbst erlebt», so Figo weiter.

Damit bleibt als Gegner von Amtsinhaber Joseph S. Blatter bei der Wahl am 29. Mai in Zürich nur noch der Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein übrig.

Van Praag will Al Hussein unterstützen

Über den Rückzug von van Praag war bereits seit Tagen spekuliert worden. Der Niederländer sieht die besseren Chancen bei Al Hussein, den er nun unterstützen will.

Eine Wiederwahl Blatters gilt als sehr wahrscheinlich. Blatter ist angesichts der zugesagten Unterstützung aller afrikanischen und vieler asiatischer Mitglieder der Wahlerfolg für eine fünfte Amtszeit praktisch sicher.

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Auch Luis Figo kandidiert nicht
Aus sportaktuell vom 21.05.2015.
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Sendebezug: SRF 1, tagesschau, 21.05.2015, 12:45 Uhr

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Erb , Hochfelden
    Richte Hasenfüsse diese 2 Herren Michael van Praag und Luis Figo. Grosse Klappe führen und Sepp Blatter nur schlecht machen und jetzt auf der Zielgeraden den Schwanz einziehen.
    1. Antwort von Thierry , Wohlen
      Kommt ganz einfach drauf an, wieviel das Schwanzeinziehen kostet...
  • Kommentar von Beni Stukator , Niederglatt
    lieber Luis Figo, als weitere Jahre mit dem beschämtesten schweizer exportartikel weitermachen. diese mafia kann und will man nicht verstehen. Die Fifa braucht eine 180 Grad Wäsche, dann findet in naher Zukunft villeicht einmal wieder eine WM im Land des Fussball statt... England!!
  • Kommentar von Stefan Leutenegger , Koblenz
    Wer hat wohl mehr Geld bekommen? Figo oder van Prag? Das ist doch wirklich klar. Schaut die Sendung Schawinski vom letzen Montag. Da wird einiges klar.