Walid Regragui fiebert seiner zweiten Chance entgegen. «Das ist der Höhepunkt, der Kampf der zwei besten Teams Afrikas in den letzten drei Jahren», schwärmte der Nationaltrainer Marokkos. Im Final gegen den Senegal am Sonntag kämpfen die «Löwen vom Atlas» im eigenen Land um das Ende der ewig langen Durststrecke beim Afrika-Cup.
50 Jahre ist es her, dass Marokko zum bislang einzigen Mal den Cup holte. Regragui war damals ein knappes halbes Jahr alt. 2004 stand der ehemalige Aussenverteidiger dann beim einzigen weiteren Finaleinzug auf dem Platz, als Marokko gegen Gastgeber Tunesien unterlag (1:2).
Wir dürfen nicht wieder in diese Falle tappen.
Warum die Mannschaft seitdem nicht einmal in die Nähe des Pokals kam, weiss Regragui ganz genau und mahnt: «Wir haben den Afrika-Cup nicht gewonnen, weil uns in vielen Turnieren die Bescheidenheit gefehlt hat. Wir dürfen nicht wieder in diese Falle tappen.»
Mit einem Turniererfolg soll auch die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft gelegt werden, schliesslich wollen die Marokkaner auch bei der WM 2030 als Co-Gastgeber für Furore sorgen.