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Ifab-Versammlung in Wales Regelneuerungen: Mehr VAR-Kompetenzen, weniger Zeitspiel

Die internationalen Regelhüter im Fussball geben dem Video-Schiedsrichter mehr Macht.

Schiedsrichter vor Bildschirm.
Legende: Mehr Hilfe durch den VAR Eine Szene im Bundesliga-Spiel Heidenheim-Stuttgart wird überprüft. Imago/Eibner

Das International Football Association Board (Ifab), das für die Spielregeln im Fussball zuständig ist, hat an seiner GV im walisischen Hensol etliche Reformen beschlossen, die ab dem 1. Juni und damit bereits für die WM-Endrunde gelten. Die wichtigsten Regeländerungen:

  • Die Video-Schiedsrichter (VAR) dürfen künftig auch Eckball-Entscheidungen, die 2. Verwarnung bei einer gelb-roten Karte sowie Verwechslungen überprüfen, wenn Schiedsrichter die falsche Mannschaft für ein Vergehen mit einer gelben oder roten Karte bestrafen.
  • Bei der Ausführung von Abstössen und Einwürfen kann der Unparteiische künftig einen Fünf-Sekunden-Countdown anzeigen. Wird dann die Zeit überschritten, gibt es Eckball respektive Einwurf für den Gegner.
  • Bei Auswechslungen müssen die Spieler innerhalb von 10 Sekunden vom Platz. Dauert es länger, darf der Einwechselspieler erst bei der nächsten Unterbrechung auf den Platz.
  • Ein verletzter Spieler, der auf dem Platz behandelt wird, muss für eine Minute an der Seitenlinie warten, bevor er zurück ins Spiel darf.

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