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US-Weltmeisterinnen scheitern vor Gericht
Aus Sport-Clip vom 02.05.2020.
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Im Kampf um Lohn-Gleichheit US-Fussballerinnen blitzen vor Gericht ab

Kein Gehör für die Weltmeisterinnen: Das US-Frauenteam prangerte das ungleiche Lohnsystem im Vergleich zu den männlichen Kollegen an – ohne Erfolg.

Die amerikanische Frauen-Fussball-Nationalauswahl ist vor einem Bundesgericht mit der Klage auf gleiche Bezahlung wie im Männerbusiness gescheitert. Das geht aus einer veröffentlichten Entscheidung des Gerichts in Kalifornien hervor.

Es stehen – im Quervergleich – weitere Vorwürfe im Raum:

  • Schlechtere Reisebedingungen
  • Ungleiche Trainingsinfrastruktur
  • Geringere medizinische Unterstützung

Diesbezüglich soll es nächsten Monat zu einer neuen Verhandlung kommen.

Der juristische Kampf geht weiter

Die Weltmeisterinnen hatten ihren eigenen Verband (USSF) im Frühjahr 2020 wegen Diskriminierung verklagt. Die US-Spielerinnen wehrten sich dagegen, dass ihre männlichen Kollegen weitaus besser entlöhnt würden.

Zwei Frauen halten ein Plakat in die Höhe.
Legende: Gleiches Salär für alle Nach wie vor ein frommer Wunsch der US-Fussballerinnen. imago images

Die New York Times zitierte eine Sprecherin der Spielerinnen. Diese sagte, man würde das Urteil anfechten. Die Fussballerinnen sind in den USA wesentlich erfolgreicher als es die Männer-Nationalmannschaft ist. Sie eroberten bislang 4 Mal den WM-Titel, zuletzt im vergangenen Jahr.

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Archiv: Die US-Frauen schlagen im WM-Final die Niederlande
Aus Sport-Clip vom 07.07.2019.
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9 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Interessant wäre es, die Begründung zu erfahren, auf welche sich das Gericht in Kalifornien stützt. Hat der Entscheid vielleicht damit zu tun, dass die Fussballerinnen ihren eigenen Verband (den nationalen Frauenfussballverband) eingeklagt haben, der ja nichts mit der Entlöhnung der männlichen Fussballer zu tun hat? Oder ...? Aber eben es ist müssig, ohne Wissen über die Begründung das Urteil einzuschätzen.
  • Kommentar von Jan Locher  (Louky)
    Glücklicherweise repräsentieren die hier Votierenden, nicht die Männerschaft unserer Gesellschaft. Es beschämt mich zutiefst, wenn hier an eine "gewisse Intelligenz" appelliert wird, welche benötigt würde, um die Rechtfertigung dieser Ungerechtigkeit zu verstehen. Ich wünsche uns die Weitsicht, zu verstehen, dass Gleichberechtigung uns allen und nicht nur den Frauen zum Vorteil ist.
  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Die Verblendung fordert ihre Opfer. Aber immerhin die Gerichte begreifen, dass dieses Begehren weder über den Rechtsweg noch sonst irgendeiner Zwängerei durchsetzbar ist. Sponsoren, Zuschauerzahlen, Werbeeinnahmen und vor allem, attraktive Spiele entscheiden darüber, nicht Gerichte und schon gar nicht die Spieler selber. Die Anspruchshaltung entspricht offenbar dem Zeitgeist. Männer spielten auch erst mal rund 100 Jahre für wenig Geld. Gut weiterspielen die Damen, dann kanns was werden.