In der zweitklassigen Europa League war es schon im Vorfeld der Halbfinals klar. Weil Aston Villa auf Liga-Rivale Nottingham Forest traf, stand die englische Finalteilnahme fest. Am Donnerstagabend machten die «Villans» dank einem 4:0-Heimsieg im Rückspiel das Rennen.
Damit endete für den Klub aus Birmingham eine 44-jährige Durststrecke. Letztmals stand er 1982 in einem Europacupfinal. Im damaligen Europapokal der Landesmeister (Vorgänger der Champions League) schlug Aston Villa die Bayern 1:0.
Im Final vom 20. Mai wartet nun Freiburg. Das Endspiel in Istanbul eröffnet den Reigen einer Dreifach-Chance für England, europäische Titel auf die Insel zu holen.
- Final der Conference League, 27. Mai: Crystal Palace – Rayo Vallecano
- Final der Champions League, 30. Mai: Paris St-Germain – Arsenal
Das Land, welches die Fünfjahreswertung der Uefa jetzt schon mit grossem Abstand anführt, wird sich so weiter vom Rest Europas absetzen können.
Inter, Roma und Fiorentina patzen
Seit Einführung der Conference League auf die Saison 2021/22 hin ist es erst einem Land gelungen, drei Finalisten zu stellen. Das ging 2023 aber gründlich schief.
Mit Inter Mailand (CL), AS Roma (EL) und Fiorentina (ConfL) war Italien dreifach vertreten. Alle drei Klubs verpassten den Titel, und das jeweils denkbar knapp. Bei Inter (0:1 gegen ManCity) und der Fiorentina (1:2 gegen West Ham) machte ein Tor den Unterschied, die Römer unterlagen Sevilla gar erst im Penaltyschiessen.
Die englischen Teams dürften also gewarnt sein.