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Die Fifa verteidigt ihren Präsidenten Infantino
Aus Sport-Clip vom 03.08.2020.
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Justizaffäre um Michael Lauber Strafverfahren gegen Infantino für die Fifa «grotesk und unfair»

Die Fifa sieht sich nach der Eröffnung des Strafverfahrens gegen Präsident Gianni Infantino weiter in der Opferrolle.

Am Donnerstag hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Gianni Infantino eröffnet. Der Fifa-Präsident ist in der Schweiz in eine Justizaffäre um den scheidenden Bundesanwalt Michael Lauber verwickelt. Nun bangt der Fussball-Weltverband um seinen Ruf.

«Das alles ist nicht richtig, es ist grotesk und unfair», sagte der stellvertretende Fifa-Generalsekretär Alasdair Bell am Montag: «Leider existiert nun dieses Verfahren, das der Fifa und dem Präsidenten Schaden zufügt.»

Lauber hat seinen Rücktritt für Ende Januar 2021 eingereicht. Die Fifa sei aber «der Überzeugung, dass es nie wieder eine Verurteilung eines Fifa-Präsidenten geben wird».

Gianni Infantino.
Legende: Gegen ihn läuft ein Verfahren Gianni Infantino. imago images

Ethikkommission entscheidet über Suspendierung

Ob es für Infantino Konsequenzen seitens der Fifa geben wird, muss die formal unabhängige Ethikkommission entscheiden. «Sie muss sich die Situation anschauen und über eine Suspendierung nachdenken, sofern es etwas geben sollte, das auffällig ist. Und natürlich würde Gianni Infantino eine solche Entscheidung akzeptieren», so die Auffassung von Bell.

Die Ethikkommission wird selbst bei der Einleitung von Untersuchungen diese aber nicht öffentlich bekannt geben.

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Infantino im Visier der Justiz
Aus sportflash vom 30.07.2020.
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13 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
    Logisch, dass sich ein Angeschuldigter so verhält. Aber vermutlich sind die FIFA-Leute durch und durch korrupt.
  • Kommentar von Willy Wyss  (Börni)
    Erinnern sie sich? Der «Sommermärchen»-Prozess verkam endgültig zum Hornbergerschiessen. Die Verteidigung führte denn auch Sorge um die Reputation der Bundesjustiz ins Feld: Diese dürfe, «nachdem die Bundesanwaltschaft zum Gespött in den internationalen und nationalen Medien geworden ist», nicht auch noch durch das Bundesstrafgericht geschädigt werden. Dass die Bundesanwaltschaft da nun eine Retourkutsche gegen die FIFA fährt ist wohl das dümmste was das folgt.
  • Kommentar von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
    Was soll die FIFA denn anderes erzählen. Dass Herr Infantino so viele Sitzungen um sich selbst reinzuwaschen jene die er mit dem schweizerischen Bundesanwalt hatte schlicht vergessen konnte ist ja verständlich. Schon die beiden Übersetzer des solothurnischen zum Walliser Dialekt müssten doch erinnerungswürdig sein - oder so . . . . .
    Die schweizerische Rechtssprechung müsste für die FIFA neben jener der USA vermutlich die gefährlichste sein . . . wenn sie denn beisst.