Zum Inhalt springen

Header

Video
Liverpool geht im Training geschlossen auf die Knie
Aus Sport-Clip vom 02.06.2020.
abspielen
Inhalt

Klare Botschaft der «Reds» Liverpool-Kader geht geschlossen auf die Knie

Auch der englische Spitzenklub Liverpool setzt am Pfingstmontag ein klares Zeichen gegen Rassismus.

Die komplette Mannschaft des Premier-League-Leaders Liverpool ging am Pfingstmontag vor Beginn des Mannschaftstrainings an der Anfield Road am Mittelkreis auf die Knie.

Stars wie Virgil van Dijk und Trent Alexander-Arnold twitterten ein entsprechendes Foto mit den Worten «Gemeinsam sind wir stark» und dem Hashtag #BlackLivesMatter. Damit setzte der aktuelle Champions-League-Titelhalter nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt in den USA ein klares Zeichen gegen Rassismus.

Protestwelle erreicht Europa

Der Kniefall war durch den mittlerweile vereinslosen Star-Quarterback Colin Kaepernick aus der US-Footballliga NFL zu einem Symbol für den Kampf gegen Rassismus geworden.

Liverpools Protestaktion ist nicht die erste im Fussball. In der Bundesliga hatten Schalkes Weston McKennie sowie die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi am Wochenende mit Botschaften am Arm und auf dem T-Shirt auf Floyds Tod reagiert. Der Gladbacher Marcus Thuram ging nach einem Torerfolg auf die Knie.

Video
Archiv: Liverpool holt sich 2019 die Champions League
Aus Sport-Clip vom 01.06.2019.
abspielen

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
    Wer denkt Rassismus ist nur in den USA oder Europa präsent, der irrt sich gewaltig. Rassismus ist ein Weltweites Problem, doch wir können doch nicht bei einem öffentlichen Video zuschauen, wie eine Person in einem fortschrittlichen Land ermordet wird, und das von einer Person, die das Gesetz repräsentieren soll.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Rassismus ist oft tief verwurzelt in den Menschen. Es sind diese tiefgreifenden Annahmen, anderen Volksgruppen und deren Hautfarben oder deren Mentalität überlegen zu sein. Im Kern sind solche Gedanken teuflisch. Vielfach ist aber auch eine verborgene Angst der Auslöser. An der Oberfläche tritt Rassismus in den meisten Fällen nur fein in Erscheinung durch Blicke, Abwendung, Absagen durch Wohnungsvermieter oder Arbeitgeber ohne plausible Begründung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Schöne Geste von Liverpool. Doch das Problem hier ist doch eher inner-amerikanisch. Regelmässige Gewalt von weissen Polizisten gegen Afroamerikaner, die bis jetzt von der überwiegend weissen Politikern toleriert wurde. Die Amis müssen das endlich konkret angehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Verena Bensaddik  (V. Bensaddik)
      In den USA ist die rassistische Gewalt wohl einfach besonders hemmungslos. Aber rassistische Vorurteile (auch bei der Polizei) gibt es auch hier in Europa und der Schweiz.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Nationale und Internationale Fussballverbaende haben schon viele Kampagnen gegen Rassismus gestartet und das nicht ohne Grund. In verschiedenen Laender, u.a. Italien kommt es regelmaessig zu Spielunterbreuchen und -abbruchen aufgrund rassistischer Vorkomnisse. Rassismus ist auch in Europa weit verbreitet.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
      @Verena

      Klar gibt es überall Rassimus, auch in Afrika oder China. Die Menschen sind generell dem Fremden skeptisch gegenüber. Nun muss aber die USA handeln und dem Mörder die gerechte Strafe erteilen, das möchten die Menschen nun sehen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen