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Kritik vom früheren Uefa-Chef Platini: Uefa muss Infantino «von weiteren Dummheiten abhalten»

Der frühere Uefa-Chef erwartet von den Europäern einen grösseren Widerstand gegen den Weltverband Fifa.

Mann in einem dunklen Mantel vor Kamerateam auf der Strasse.
Legende: Teilte gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino aus Michel Platini. imago images/justpictures.ch

Man müsse «die Werte des Fussballs energischer verteidigen», forderte Michel Platini in einem Interview mit dem britischen Guardian: Uefa-Präsident Aleksander Ceferin müsse in der Fifa«präsenter sein», um Infantino «von weiteren Dummheiten abzuhalten».

Die Uefa habe «ein Gegengewicht zu den unsinnigen Aktionen der Fifa» gebildet. Das Problem? Infantino sei «seit der Pandemie immer autokratischer geworden», betonte Platini: «Er hat den Faden verloren.»

Infantino mag die Reichen und Mächtigen, die mit Geld. Das ist sein Charakter.
Autor: Michel Platini

«Infantino mag die Reichen und Mächtigen, die mit Geld. Das ist sein Charakter», sagte Platini weiter. So sei er schon in seiner Zeit als Generalsekretär der Uefa gewesen, «aber da war er noch nicht der Chef».

Platini war nach Sepp Blatters Rücktritt als Fifa-Präsident 2015 als designierter Nachfolger angesehen worden. Im Zuge der Ermittlungen zu einer dubiosen Millionenzahlung wurden die beiden Funktionäre aber lange durch die Ethikkommission der Fifa gesperrt. Der Freispruch durch ein Schweizer Gericht ist seit August 2025 rechtskräftig. Infantino gilt als grösster Profiteur der Vorgänge.

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