Es lief die letzte von acht Nachspielminuten im Afrika-Cup-Final zwischen Marokko und dem Senegal, als der Schiedsrichter Marokko einen Elfmeter zusprach. Der VAR hatte ihn auf ein Foul an Brahim Diaz aufmerksam gemacht. Bei einem Eckball war der Stürmer von Real Madrid durch eine gegnerische Hand an der Schulter zu Fall gekommen.
Es folgten Minuten des Protestes Senegals, der sich ungerecht behandelt fühlte – auch, weil zu Beginn der Nachspielzeit sein vermeintliches 1:0 wegen eines diskutablen Fouls nicht anerkannt worden war. Die Spieler verliessen teilweise den Platz und gingen in die Kabine, bevor Superstar Sadio Mané dafür sorgte, dass sie wieder aufs Feld zurückkehrten.
Diaz' missratener Panenka-Versuch
Fast eine Viertelstunde nach dem Penaltypfiff lief Brahim Diaz zum Elfmeter an – und scheiterte mit seinem Panenka-Versuch an Senegals Goalie Edouard Mendy.
In der Verlängerung liess das entscheidende Tor nicht lange auf sich warten: Papa Gueye traf nach 4 Minuten zum siegbringenden 1:0. Für den Senegal ist es der 2. Titel beim Afrika Cup nach 2022.