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Nach der Corona-Zwangspause Die Drohung in Spanien: «Wer nicht spielt, verliert Punkte»

Sobald die Regierung grünes Licht gibt für die Wiederaufnahme des Fussballbetriebs, haben die spanischen Klubs keine Wahl.

Javier Tebas steht da mit verschränkten Armen.
Legende: Javier Tebas Der Boss der spanischen Liga setzt Druck auf. Reuters

Der spanische Liga-Chef Javier Tebas sprach schon mal eine vorsorgliche Warnung aus. Corona-Pandemie hin oder her: Sobald die Behörden die Erlaubnis geben würden, dass im Land der Ball wieder rollen dürfe, stünden die Klubs in der Pflicht. Dann müsse gespielt werden.

Im Fall einer Weigerung würden Sanktionen folgen. «Wir würden dann ein Disziplinarverfahren einleiten und dem fehlbaren Klub 3 Punkte wegen Nichterscheinens streichen. Am Schluss würde das Team nach Hause gehen können», wird Tebas am Samstag in der Zeitung Sport zitiert.

350 Millionen oder 1 Milliarde im Minus

Die Saison wegen dem Virus komplett abzusagen, lehnt Tebas weiter ab. La Liga würde im Falle eines Abbruchs eine Milliarde Euro verlieren. Wenn ohne Zuschauer gespielt wird, rechnet er mit einem Defizit von 350 Millionen Euro.

Wann und unter welchen Voraussetzungen der seit 11. März ausgesetzte Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, darüber läuft derzeit eine hitzige Debatte im fussballbegeisterten Spanien. Einig ist man sich nur, dass es höchstens Geisterspiele ohne Zuschauer sein könnten.

Video
Archiv: Spanien-Legionär Grippo im Insta-Live
Aus Sport-Clip vom 20.04.2020.
abspielen

Radio SRF 4 News, 24.04.2020, 08:18 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Einer der Korruptesten im Spanischen Fussball hat gesprochen. Die Spanische Liga ist eigentlich eine Real und Barca Organisation. Diese beiden Clubs sind die Hauptsächlichen Exponenten im Spanischen Verband. Man siehe sich nur den Spielplan an der beiden. Sie bekommen immer die besten Anpfeiffszeiten. Als die Montagsspiele noch stattfanden spielten diese beiden Clubs nie in diesen sehr unbeliebten Zeit.