Gianni Infantino will, dass Spieler, die sich beim Sprechen mit Gegenspielern den Mund zuhalten, vom Platz gestellt werden. Zuletzt gab es Aufregung um Benficas Gianluca Prestianni, der Vinicius Junior von Real Madrid rassistisch beleidigt haben soll. Er hatte sich sein Trikot vor den Mund gezogen. Das Thema wurde bei der Sitzung des International Football Association Board am Samstag in Wales diskutiert.
Hat man nichts zu verbergen, dann versteckt man seinen Mund nicht.
«Es muss vermutet werden, dass ein Spieler etwas gesagt hat, das er nicht hätte sagen dürfen – sonst hätte er seinen Mund nicht bedecken müssen», sagte der Fifa-Präsident nach dem Treffen bei Sky News. «Hat man nichts zu verbergen, dann versteckt man seinen Mund nicht.»
Ein Platzverweis sei eine Massnahme, «die wir ergreifen können und müssen, wenn wir es mit unserem Kampf gegen Rassismus ernst meinen».
Der nächste Fifa-Kongress findet im April statt. Dort könnte der Weltverband Massnahmen beschliessen, um schon bei der WM 2026 zu verhindern, dass Profis sich bei Diskussionen mit Gegenspielern den Mund zuhalten.